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Powerwolf: Mehr ist mehr

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Powerwolf-Sänger Attila Dorn und -Organist Falk Maria Schlegel weihen uns in die Besonderheiten und das Konzept ihrer eindrucksvollen Darbietung ein.

Das Streaming-Event war kein typisches Konzert – es gab kein Publikum. Für Powerwolf ist das eine ungewohnte Situation, vor allem, da ihr eine sehr interaktive Band seid. Wie habt ihr das erlebt?

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Falk Maria Schlegel: Wir sehen es als eine Art Film- oder Theateraufführung an, basierend auf der visuellen Welt von Powerwolf. Es ist kein klassisches Konzert; wir haben eher versucht, eine eigene Kunstform zu erschaffen. Ein klassisches Theaterstück hat mit der von Powerwolf bekannten Liveshow nicht viel gemein, die Ansätze sind unterschiedlich und anders zu bewerkstelligen. Live ist unser Hauptanliegen die Interaktion mit dem Publikum, doch Attila und ich wollten kein Publikum animieren, das nicht da ist…

Attila Dorn: Nein, Animation zum Publikum hin hat für uns keinen Sinn ergeben. Wir haben es schon von der Idee her so gestaltet, dass wir es eher als Theaterstück angesehen haben. Für mich war die Kamera mein Publikum. Wir konnten uns vorher darauf einstellen, daher war es für mich persönlich kein großes Problem. Es ist wie schauspielern.

In der eigenen Welt versunken

FMS: Das sehe ich genauso. Wir haben das Ganze bewusst in vier Kapitel eingeteilt: Verführung, Sünde, Buße und Vergebung. Als wir die einzelnen Songs dafür aufgenommen haben, sind wir komplett in diese Welt eingetaucht. Ich will nicht sagen, dass wir von der Kulisse erschlagen waren, doch manchmal fragten wir uns schon, was da um uns herum passiert. Wir sind selbst ein Stück weit in unserer eigenen Welt versunken, haben uns fallen lassen.

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Auf der einen Seite war das eine Herausforderung, auf der anderen ein ganz besonderes Erlebnis. Dennoch ist es nicht mit einem Live-Konzert zu vergleichen, bei dem eine Antwort vom Publikum auf direktem Weg bei einem ankommt, was einfach geil ist. Beides hat seine Eigenheiten, darauf mussten wir uns einlassen. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, dass wir das so gut hinbekommen haben. Es war ungewohnt, so etwas hatten wir noch nie!

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Weitere Hintergründe zur Entstehung des Streaming-Events von der Idee bis zum finalen Konzertabend, die Problematik von fehlendem Publikum und die Vorfreude auf Festivals lest ihr im kompletten Interview in  der METAL HAMMER-Juliausgabe 2022.

Wie Powerwolf zu ihrem Konzept kamen, welche Verletzungen sie bei den Aufnahmen davontrugen, welche Live-Platten sie selbst geprägt haben und von welcher Band die Idee zur brennenden Kirchenorgel stammt, erfahrt ihr in Episode 35 unseres Podcasts (ab 1.7.)!


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Powerwolf vs. Hammerfall: Allianz der Freiheit

Das komplette Doppel-Interview mit Matthew Greywolf (Powerwolf) und Joacim Cans (Hammerfall) findet ihr in der METAL HAMMER-Märzausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Matthew, warum habt ihr euch für Hammerfall als „very special guests“ entschieden? Matthew Greywolf: Wir lieben diese Band! Darauf achten wir bei unseren Vorgruppen immer. Es ist fast egoistisch, aber wir überlegen: Welche Bands mögen wir, wen wollen wir mitnehmen? Ich mag Zusammenstellungen, die eine Geschichte erzählen. Für uns sind Hammerfall wichtig, sie brachten in den Neunzigern diese Art von Heavy Metal…
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