Toggle menu

Metal Hammer

Search

Rammstein: Till Lindemann geht rechtlich gegen Berichterstattung vor

von
teilen
mailen
teilen

Die Rechtsanwaltskanzlei Schertz & Bergmann vertritt Rammstein-Frontmann Till Lindemann ab sofort in „äußerungs- und presserechtlichen Angelegenheiten“ wie es in einem offiziellen Schreiben heißt. Der Sänger äußert sich damit auch indirekt zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.

Rechtliche Konsequenzen?

Empfehlungen der Redaktion
Rammstein in München: Ohne ‘Pussy’ und Riesenpenis
In dem von der Kanzlei verfassten Schreiben wird auf die aktuellen Vorwürfe gegen Till Lindemann eingegangen, die derzeit im Umlauf sind. In den Sozialen Medien beschuldigten mehrere Frauen den Sänger, diese mit K.O.-Tropfen oder Alkohol betäubt zu haben, um ihm zu ermöglichen, sexuelle Handlungen an besagten Personen vorzunehmen, so heißt es. „Diese Vorwürfe sind ausnahmslos unwahr“, erklärte die Kanzlei bezüglich dieser Behauptungen. Die Konsequenz: „Wir werden wegen sämtlicher Anschuldigungen dieser Art umgehend rechtliche Schritte gegen die einzelnen Personen einleiten.“

Außerdem haben diese Vorwürfe dazu geführt, dass es zu einer unzulässigen Verdachtsberichterstattung in diversen Medien gekommen sei. „So wurde nicht nur versäumt, hinreichend Beweistatsachen zu recherchieren und zusammenzutragen, sondern zudem auch gegen die Vorgabe verstoßen, ausgewogen und objektiv zu berichten“, so das Statement von Schertz & Bergmann. Man habe Till Lindemann in „fast allen Fällen“ unzulässigerweise vorverurteilt. Zudem sei es mehrfach vorgekommen, dass keine Stellungnahme des Sängers eingeholt worden sei. Die Kanzlei kündigte an, gegen die Berichterstattungen bezüglich Rammstein rechtlich vorzugehen zu wollen, sofern man einen Verstoß gegen die Grundsätze der Verdachtsberichterstattung erkenne.

Liebe Fans,
METAL HAMMER steht in der Pflicht, über die Entwicklungen rund um Rammstein zu berichten. Wir verurteilen dabei nicht, sondern informieren über die aktuelle Lage. Die Vorwürfe stehen im Raum – die Band bittet um Besonnenheit und Gelegenheit, Dinge zu klären – alles Weitere entwickelt sich. In welche Richtung, ist völlig offen.
Wir bleiben unvoreingenommen dran, weil uns und euch das wichtige Thema interessiert.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Yungblud geht auf Distanz zu Till Lindemann (Rammstein)

Zuletzt musste Yungblud Kritik einstecken. Der britische Musiker war kürzlich in Australien auf Tour — und hatte sich dabei zu einem gemeinsamen Foto mit einem zumindest hierzulande durchaus heiklen Künstler hinreißen lassen: Und zwar mit Rammstein-Frontmann Till Lindemann, der jüngst ebenfalls in Down Under unterwegs war. Nachdem sich einige Fans darüber echauffiert und enttäuscht gezeigt hatten, hat Dominic Richard Harrison, wie der Pop-Star mit bürgerlichem Namen heißt, nun ein Statement hierzu abgegeben. Hätten wir das geklärt "Ich hatte absolut keine Ahnung", stellt Yungblud in einer mittlerweile nicht mehr verfügbaren Audiomitteilung bei Instagram klar. "Offensichtlich treffe ich momentan jeden Tag viele Menschen,…
Weiterlesen
Zur Startseite