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Yungblud geht auf Distanz zu Till Lindemann (Rammstein)

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Zuletzt musste Yungblud Kritik einstecken. Der britische Musiker war kürzlich in Australien auf Tour — und hatte sich dabei zu einem gemeinsamen Foto mit einem zumindest hierzulande durchaus heiklen Künstler hinreißen lassen: Und zwar mit Rammstein-Frontmann Till Lindemann, der jüngst ebenfalls in Down Under unterwegs war. Nachdem sich einige Fans darüber echauffiert und enttäuscht gezeigt hatten, hat Dominic Richard Harrison, wie der Pop-Star mit bürgerlichem Namen heißt, nun ein Statement hierzu abgegeben.

Hätten wir das geklärt

„Ich hatte absolut keine Ahnung“, stellt Yungblud in einer mittlerweile nicht mehr verfügbaren Audiomitteilung bei Instagram klar. „Offensichtlich treffe ich momentan jeden Tag viele Menschen, ohne gänzlich zu wissen, wer sie sind oder wofür sie stehen. Und ich kann euch versichern: Wenn ich von irgendwelchen Anschuldigungen gewusst hätte, wäre das eine ganze andere Nummer gewesen. Ihr wisst alle, wofür ich immer stehe. Und in Zukunft werde ich noch mehr dafür sein. Ich liebe euch alle.“ Dabei bleibt zu konstatieren, dass der Skandal um Till Lindemann augenscheinlich vor allem in Deutschland stattgefunden, im Ausland jedoch wenig Beachtung gefunden hat.

Yungblud und das Rammstein-Organ waren sich in Perth über den Weg gelaufen, haben miteinander gequatscht und eine gute Zeit gehabt. Das suggeriert zumindest das Bild, das Lindemann anschließend in den Sozialen Medien postete und dazu schrieb: „Es war ein absolutes Vergnügen, Yungblud in Perth zu treffen. Hab Spaß in Mumbai!“ Anschließend regte sich in der Kommentarspalte von Tills Post Widerstand gegen Yungblud, weil ihm dieses Foto als Schulterschluss mit einer Person ausgelegt wird, die mutmaßlich nicht das von Yungblud propagierte moderne Frauen- und Weltbild teilt.

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Die zahlreichen Anschuldigungen gegen Till Lindemann waren bekanntlich heftig — das Verfahren wurde aufgrund Beweismangel eingestellt. Ein Beobachter meinte, an Yungblud gerichtet: „Nein! Nicht du!“ Ein weiterer Kommentierender fand: „Das ist ein Witz, oder?“ Der nächste User forderte hierzu ein Stellungnahme von Dominic Richard Harrison und kam zu dem Schluss: „Das ist ein wenig ernüchternd zu sehen.“ Alsdann hieß es von einem Fan: „Das ist verdammt enttäuschend!“ Noch ein Anhänger sagte sogar: „Dom, ich bin angewidert.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Till Lindemann gewinnt erneut gegen Kiepenheuer & Witsch

Bereits im April 2025 hatte das Landgericht Köln entschieden, dass die Kündigung, die der Verlag Kiepenheuer & Witsch am 2. Juni 2023 gegenüber Till Lindemann ausgesprochen hatte, unzulässig gewesen ist. Gegen dieses Urteil legte Kiepenheuer & Witsch Berufung ein (Az.: 6 U 65/25), die das Oberlandesgericht Köln nun am 24. April 2026 zurückgewiesen und die Entscheidung des Landgerichts Köln bestätigt hat, teilen die Lichte Rechtsanwälte in einer Pressemitteilung mit. Erneuter Sieg "Wie schon das Landgericht Köln gelangte auch das Oberlandesgericht Köln zu der Auffassung, dass für Kiepenheuer & Witsch kein Kündigungsgrund bestand", heißt es darin. "Weder das Video zu ‘Till The…
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