Toggle menu

Metal Hammer

Search

All For Metal GODS OF METAL (YEAR OF THE DRAGON)

Heavy Metal, Reigning Phoenix/Warner (12 Songs / VÖ: 23.8.)

3.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Valhalla, Dämo­nen, Brothers and Sisters of Steel, auf nach Fernost! Schon das epische Intro ‘Cry For Help’ macht klar, dass die beiden Metal-Fanaten Tim „Tetzel“ Schmidt (Asenblut) sowie Antonio Calanna ­(Devicious) weiter für das Gute in der Welt die Äxte (oder, um im Kontext des Albums zu bleiben: die Samurai­schwerter) schwingen. Der Soundtrack zu diesem manchmal leicht überdreht wirkenden Adrenalinszenario nährt sich aus der Männerbrust von Powerwolf, Lordi (wenn Tetzel seine raue Stimme erhebt) und natürlich Manowar. Das Debüt ­LEGENDS weckte bei mir zu oft schunkelnde Erinnerungen an den ‘ZDF-Fernsehgarten’ – in dieser Richtung stellt das zweite Album eine Steigerung dar. Speziell die schnellen Nummern ‘The Way Of The Samurai’, ‘When Monsters Roar’, ‘Valkyries In The Sky’ (mit unter anderem Burning Witches-Sängerin Laura Guldemond) und ‘Welcome’ lassen die Fäuste in die höhere Etage fliegen – genau die Reaktion, welche All For Metal laut eigener Aussage bei der Zielgruppe hervorrufen möchten.

Die Balance zwischen Schwert und Schwof fällt also besser aus als zuvor, trotzdem rutscht bei diesem Drahtseilakt zu viel Material auf der epischen Panade weg. Das ist des Süßen einfach zu viel. Dafür punktet die Band mit der Idee, fernöstliche Akzente in ihre Lieder einzubauen, um die Geschichte abwechslungsreich und authentisch erzählen zu können. GODS OF METAL (YEAR OF THE DRAGON) ist kompositorisch ein richtiger und konsequenter Schritt, auf den aber hoffentlich noch weitere folgen werden.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Vulvodynia feuern neuen Sänger, der reagiert mit Statement

Am 4. März feuerte die südafrikanische Band Vulvodynia ihren erst im Herbst 2025 beigetretenen Sänger Zion Bittenbender. Grund dafür sind Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs, die schon im November gegen Bittenbender erhoben wurden. Nun behauptet der Vokalist in einem langen Statement, die Band hätte ihn nur aus geschäftlichem Interesse gefeuert und nicht, weil sie den Anschuldigungen glaubten. Statement der Band In ihrem Statement zu der Trennung von Bittenbender schreiben Vulvodynia: "Wir möchten uns für die Verzögerung bei der Stellungnahme zu dieser Situation entschuldigen. Wir haben uns Zeit genommen, einen Schritt zurückzutreten und eine angemessene Vorgehensweise zu besprechen. Nach ernsten Diskussionen haben wir entschieden,…
Weiterlesen
Zur Startseite