Wie genau will man Angel Du$t und ihre Musik mittlerweile überhaupt noch kategorisieren? Machen die Amerikaner jetzt Pop, Indie, Hardcore oder – wie es Sänger Justice Tripp so gerne verkündet – etwa doch Rock’n’Roll? Na ja, ist auch egal, solange das Ganze ordentlich Laune macht, und in dieser Hinsicht kassiert das neueste Album der Genre-Ausreißer definitiv volle Punktzahl. COLD 2 THE TOUCH mag vielleicht eisig klingen, doch beim Hören kommt direkt Sommerstimmung auf. Bereits auf BRAND NEW SOUL überzeugten die Musiker aus Baltimore mit ihrer ansteckenden Energie – ein Trend, den Angel Du$t auf ihrem aktuellen Werk fortsetzen. Selbst in seinen aggressivsten Momenten – und davon gibt es überraschend viele – durchzieht COLD 2 THE TOUCH stets eine mühelose Leichtigkeit, die förmlich zum Tanzen einlädt. Aber auch Fans von Angel Du$ts seichterer Seite kommen definitiv auf ihre Kosten: ‘Jesus Head’ und ‘Nothing I Can’t Kill’ beweisen erneut, dass in Sachen Vielfalt im Hardcore niemand mit der Band aus Baltimore mithalten kann. Abgerundet wird das Ganze durch das dynamische Duo ‘The Knife’ und ‘The Beat’ – zwei kurze Kracher, die COLD 2 THE TOUCH perfekt zusammenfassen: kreativ, energiegeladen und unverwechselbar Angel Du$t.
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