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Asphodelus SCULPTING FROM TIME

Death Doom, Hammerheart/SPV (8 Songs / VÖ: 25.8.)

5/ 7
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Im Lauf ihrer langen Karrieren haben sich einstige Death Doom-Legenden wie Paradise Lost oder My Dying Bride stark gewandelt. Melancholisch klingen sie zwar heute noch immer, der charakteristische Stil ihrer frühen Alben ist allerdings zunehmend von moderneren Klängen verdrängt worden. Trotzdem gelten Alben wie SHADES OF GOD (1992) oder TURN LOOSE THE SWANS (1993) nach wie vor vielen Bands als Inspirationsquelle. So widmen sich auch Asphodelus, die bereits mit ihrem Debütalbum STYGIAN DREAMS (2019) in ebenjene Kerbe schlugen, besagter schleppend-traurigen Spielart. SCULPTING FROM TIME knüpft an seinen Vorgänger an und schlendert in insgesamt acht Songs durch schwermütige Traurigkeit und seelische Abgründe.

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‘Waterside’ plätschert in unendlicher Verzweiflung dahin, ‘World Of Hallow’ changiert zwischen flotten Gothic-Gitarren und Tiamat’scher Atmosphäre, und der Titel-Song mimt ein emotional niederschmetterndes Sieben-Minuten-Epos. Asphodelus verstehen es gekonnt, an die frühen Tage der atmosphärischen Death-, Doom- und Gothic-Gemengelage anzuknüpfen, ohne dabei in bloße Kopien ihrer offenkundigen Vorbilder zu verfallen. SCULPTING FROM TIME ist eine freudlose Reise durch die Anfänge eines Genres, das wie kaum eine andere Metal-Spielart Negativität in Noten zu bannen weiß – und das ebenso puristisch wie eingängig.

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