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Black Orchid Empire TEMPUS VERITAS

Alternative Metal, Season Of Mist/Soulfood (11 Songs / VÖ: 14.4.)

4/ 7
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Wären Black Orchid Empire ein Rasenmäher, würden sie verschiedene Gärten unsicher machen: Modern- und Alternative Metal befeuern ihren Motor ebenso wie Indie, Djent und Progressive Rock. Tool in ihren kommerziellen Momenten gehören definitiv auch zur bevorzugt genutzten Energiequelle, ebenso wie Muse oder Alter Bridge. Entsprechend lässt sich auch das vierte Album TEMPUS VERITAS stilistisch nur schwer einordnen beziehungsweise fassen. Mir gefallen die leisen Momente sogar besser, weil durch die betont sanfte und wohlklingende Stimme von Frontmann Paul Visser eine angenehme Siebziger-Stimmung aufkommt, welche dem Material des britischen Trios mehr Tiefe verleiht.

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Davon dürfte es gerne mehr zu hören geben, weil sich irgendwann im Verlauf von TEMPUS VERITAS der Eindruck verschärft, dass es die Band a) zu vielen Leuten recht machen möchte und b) gezwungen hart und modern klingen will. Das gilt auch für die Produktion, welche die emotionalen Passagen zum Schweigen bringt. Es gibt wirklich tolle Momente auf dieser Scheibe, die aber unentwegt vom Drang zur Moderne vorschnell rasiert werden.

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Gary Holt: Exodus machen Musik für sich selbst

In wenigen Wochen veröffentlichen Exodus mit GOLIATH ein neues Studioalbum. Wie Gitarrist Gary Holt verriet, haben die Thrash Metal-Legenden bei ihren Schreibprozessen allerdings nie die Wünsche ihrer Fans im Hinterkopf. Vielmehr würde man lediglich für ein Publikum von fünf Leuten Musik machen: die Band-Mitglieder. Kunst aus dem Elfenbeinturm „Wir schreiben für ein Publikum von fünf – uns selbst. Jede seriöse Band macht das so. Man schreibt für sich selbst und hofft, dass es auch anderen gefällt. Wir schreiben, um uns selbst glücklich zu machen“, sagte Holt im Interview mit ‘Appetite For Distortion’. „Wir waren zwei Monate im Studio. Bei Exodus…
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