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Gary Holt: Exodus machen Musik für sich selbst

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In wenigen Wochen veröffentlichen Exodus mit GOLIATH ein neues Studioalbum. Wie Gitarrist Gary Holt verriet, haben die Thrash Metal-Legenden bei ihren Schreibprozessen allerdings nie die Wünsche ihrer Fans im Hinterkopf. Vielmehr würde man lediglich für ein Publikum von fünf Leuten Musik machen: die Band-Mitglieder.

Kunst aus dem Elfenbeinturm

„Wir schreiben für ein Publikum von fünf – uns selbst. Jede seriöse Band macht das so. Man schreibt für sich selbst und hofft, dass es auch anderen gefällt. Wir schreiben, um uns selbst glücklich zu machen“, sagte Holt im Interview mit ‘Appetite For Distortion’. „Wir waren zwei Monate im Studio. Bei Exodus ist es üblich, dass wir alles für die gesamte Zeit aufgebaut lassen und während des gesamten Prozesses schreiben. Ich glaube, ich hatte fünf Songs fertig, bevor wir mit den Aufnahmen begannen. Insgesamt haben wir 18 Songs aufgenommen.

Lee (Altus, Gitarrist – Anm.d.A.) hat viel zu diesem Album beigetragen, und es war unsere bisher größte Zusammenarbeit. […] Wir haben gelernt: Warum sollte man sich darauf beschränken, mit fertigen Songs ins Studio zu gehen und sie einfach aufzunehmen? […] Alles ist aufgebaut. Tom (Hunting – Anm.d.A.) setzt sich wieder ans Schlagzeug. Wir bauen die Sets nicht mehr ab. Viele unserer Lieblings-Bands aus den Siebzigern haben so gearbeitet.

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Deep Purple sind nach Lake Geneva gefahren. Für unser letztes Album waren wir am Lake Almanor, wo Tom wohnt. Und Queen sind in irgendein Schloss gefahren, ohne Songs im Gepäck, und haben dann ein Album aufgenommen. Wir arbeiten gerne so, weil wir zusammen in einem Mietshaus wohnen und die ganze Zeit schreiben. Überall stehen Gitarren herum. Und wenn wir im Studio fertig sind, grillen wir, hängen zusammen ab und spielen weiter. Und so läuft die Kreativität rund um die Uhr. Man hört nie auf. Und warum sollte man bremsen?“


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