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Brkn Love BRKN LOVE

Rock, Spinefarm/Universal (11 Songs / VÖ: 14.2.)

4/ 7
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Nachdem aufmerksame Rock-Nachwuchsbe­obachter bereits eine Band wie die hervorragenden Starcrawler in die Rolle der Wiederbringer des Grunge-Gefühls für eine neue Generation drängen wollen, hauen Brkn Love – zumindest zum Teil – nun in eine ähnliche Kerbe. Ob Band oder Projekt, ist nicht ganz offensichtlich, fest steht jedenfalls, dass der in Toronto geborene Sänger und Gitarrist Justin Benlolo hinter diesem mit Produzent Joel Hamilton (Highly Suspect, Pretty Lights) live im Studio eingezimmerten Debütalbum steht. Ähnlich wie einst Kurt Cobain bedient sich Benlolo eines Genre-Gemischs, welches sich aus der Energetik und rauen Attitüde des Punk, großen Rock-Gebärden – jedoch ohne allzu pathetische Präsentation – sowie allerhand melodischer Pop-Griffigkeit gleichermaßen speist.

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Dass das Ergebnis manchmal nach Bushs Vorstellung von Nirvana, dann wiederum nach einem Bastard aus Wolfmother und The White Stripes (‘Shot Down’) oder sogar nach Muse klingt (‘Toxic Twin’, ‘Don’t Panic’), ist kein Zufall, sondern Konzept: Brkn Love setzen auf die größten gemeinsamen Nenner der letzten 30 Jahre alternativer Rock-Musik und liegen damit, was die überdurchschnittlich hohe Song-Trefferquote angeht – abgesehen vielleicht von fehlender, echter Band-Gemeinschaftsauthentizität, die das ganze Ding irgendwie konstruiert wirken lässt – gar nicht mal so verkehrt.

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