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Epica OMEGA

Symphonic Metal, Nuclear Blast/RTD (12 Songs / VÖ: 26.2.)

5.5/ 7
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Was Epica seit jeher fehlte, um zu den Genre-Anführern Nightwish aufzuschließen: Die Hits, die großen Ohrwürmer, die nicht wegzudiskutierenden Über-Songs mit Strahlkraft, die nicht nur Genrefans erreichen und mitnehmen. Als wollten sie die Lücke mit OMEGA jetzt endgültig stopfen, packen sie mit ‘Abyss Of Time – Countdown To Singularity’ eine Nummer an den Albumbeginn, die sofort im Ohr bleibt, packt und bewegt, ohne dabei die progressiven und härteren Züge der Band zu verleugnen. Dieses Niveau halten sie locker, drehen dabei mal mehr ins Balladeske (‘The Skeleton Key’, ‘Rivers’ – herzerweichend!), mal ins Bombastische ab — ‘Seal Of Solomon’ und ‘Code Of Life’ kratzen in Sachen mystisch-orientalischer Außerweltlichkeit gar an Therion-Sphären.

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Die erstmals längere Pause zwischen zwei Alben (THE HOLOGRAPHIC PRINCIPLE erschien 2016) hat sich hörbar bezahlt gemacht: Die Niederländer klingen auf OMEGA fokussierter und energetischer denn je. Okay, kurzzeitig wird’s ein bisschen beliebig und süßlich (‘Freedom – The Wolves Within’), und wie nötig der Growl-Gesang wirklich ist, darf diskutiert werden. Das schmälert die Anerkennung der Songwriting- und Produktionsleistung für dieses Album in keiner Weise, sodass Simone Simons, Mark Jansen und Co. mit dem 13-Minüter ‘Kingdom Of Heaven Pt. 3 – The Antediluvian Universe’ im Rücken mit stolzgeschwellter Brust gen Finnland blicken können.


Fans der niederländischen Bombastmetaller werden mit OMEGA sicher zufrieden sein. Die Scheibe ist fett produziert, randvoll mit eingängigen Hooks und Riffs, und trotz der Growls absolut Rock-radiotauglich. Aber genau das stört mich daran: In meinen Ohren klingt OMEGA zu poppig, mitunter sogar geradezu schmalzig. Und das sagt ausgerechnet ein absolutes Metal-„Weichei“… Matthias Mineur (4 Punkte)

Pizza Hut. All You Can Eat-Tag. Eigentlich kann man nicht mehr, ist mehr als satt – und dann muss es trotzdem noch der Mango Crumble sein. So ähnlich fühlt sich das neue Epica-Album OMEGA an. Inhalt und Aufmachung stimmen, die Melodien überzeugen ebenso wie die Riffs und der Gesang, aber die Epik nimmt zu viel Gewicht ein. Echt gut, aber von allem zu viel. Matthias Weckmann (4 Punkte)

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Duff McKagan: Der wohl vielseitigste Bassist ist 62

Michael Andrew „Duff“ McKagan, geboren vor genau 62 Jahren in Seattle, ist einer dieser Musiker, deren Lebenslauf sich liest wie ein wilder Ritt durch die Rock-Geschichte. Ein Bassist, der nie nur Bassist war. Ein Typ, der bis heute sinnbildlich für den Geist von Guns N’ Roses steht: roh, ungeschliffen, unkaputtbar. Kindheit und Jugend Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern in einem Arbeiterviertel Seattles lernte McKagan früh, dass man sich im Leben durchbeißen muss. Mit 15 jobbte er bereits in Nachtclubs, verließ nach der 10. Klasse die Schule und stürzte sich kopfüber in die Musikszene der Stadt. Seinen Spitznamen „Duff“ trug…
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