Toggle menu

Metal Hammer

Search

Eye Of Nix LIGEIA

Dark Rock, Prophecy/Soulfood (8 Songs / VÖ: 19.6.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Eye Of Nix lassen sich nur schwer in eine Schublade sortieren, würden aber gut aufs Roadburn Festival passen, was zumindest als grobe Orientierungshilfe dienen mag. Der Fünfer aus Seattle legt mit LIGEIA bereits sein drittes Album vor. Der Titel impliziert klassische Bildung, denn es ist der Name einer unheilbringenden Sirene („die Helltönende“) – auf die gleichnamige Erzählung von Edgar Allan Poe scheint der Song-Text aber nicht anzuspielen. Möglich wäre jedoch ein stimmlicher Bezug zu Frontfrau Joy von Spain, die sich mitunter in klassische Höhen aufschwingt – was leider nervt.

🛒  LIGEIA bei Amazon

Angenehmer sind die psychedelischen Passagen, die an Black Math Horseman erinnern – wobei Joy nicht die sphärische Intensität von Sera Timms erreicht, dafür aber deutlich versatiler ist und sogar kratzige Furienausbrüche in ihrem weitgefächerten Gesangs-Repertoire unterbringt. Musikalisch bedient sich die Band bei allem, was die Gitarren hergeben: Sludge, Grunge, Rock, Metal (vornehmlich Doom und etwas Black) und schafft es trotz aller kompositorischer Komplexität, stimmige Songs abzuliefern. Ein ebenso düsterer, klarer und voluminöser Sound rundet das eklektische Klangbild sauber ab. Freunde der Avantgarde sollten ein Ohr riskieren.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Grammys: Academy übersieht Brent Hinds (Mastodon)

Jede Jahr gedenkt die Recordings Academy bei den Grammys im Rahmen des "In Memorian"-Segments den im Vorjahr verstorbenen Künstlern. Dieses Jahr wurde dabei unter anderem Black Sabbath-Ikone Ozzy Osbourne, D’Angelo sowie Soul-Sängerin Roberta Flack (‘Killing Me Softly With His Song’) mit speziellen Live-Einlagen die Ehre erwiesen. Einen menschlichen wie musikalischen Verlust haben die Macher allerdings dieses Jahr übersehen: Den einstigen Mastodon-Gitarristen Brent Hinds. Grober Schnitzer Das gilt aber nur für den zeremoniellen, live im Fernsehen übertragenen Part — auf der Grammys-Website hat ihn Recording Academy durchaus aufgelistet. Doch es regt sich nun Kritik daran im Netz, dass man kein Foto…
Weiterlesen
Zur Startseite