Toggle menu

Metal Hammer

Search

Glenn Hughes CHOSEN

Hard Rock , Frontiers/Membran (10 Tracks / VÖ: 5.9.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Dass der gute Glenn Hughes nun schon Mitte Siebzig erreicht hat, sieht, hört und merkt man der britischen Legende gar nicht an. Zwar kann er – wenig überraschend – stimmlich nicht mehr ganz an seine hoch gesungenen Deep Purple-Tage anschließen, aber der Mann ist einfach rundum unermüdlich. Kaum war er bei der allseits aktiven Supergroup The Dead Daisies aus der Tür spaziert, reanimierte er Black Country Communion. Und die brauchen keine fünf Minuten lang mal nicht auf Tour zu sein, da kloppt Hughes schon ein neues Soloalbum raus. Wohlgemerkt: Das erste seit 2016, also eigentlich schon längst überfällig. Mit seinem neuesten Werk zeigt er sich in einem eleganten Limbo zwischen modernem Rock und oldschooligem Hard Rock. Los geht’s mit ‘Voice In My Head’, das fast symbolisch für diese Symbiose steht: erdige, fast schon dem Stoner Rock entliehene Riffs treffen auf schneidende Breaks und mit Wah-Wah verfunkte Passagen. Ähnlich bleibt es in ‘My Alibi’, das auch stark auf ­schwere Riffs setzt, während ‘Chosen’ ruhigere Töne aufweist. Eine modern-verträumte Halbballade, die auch Hughes’ starkes Bassspiel vorführt. Schnelle, gut gesetzte Rhythmen, die weit mehr bieten als nur das Fundament des Songs. Highlight der Platte ist allerdings das kiloschwere ‘The Lost Parade’. Hier macht der Tausendsassa mit seinem Gitarristen Soren Andersen seinem Kumpel Tony Iommi Konkurrenz – und haut nebenbei noch den kraftvollsten Schrei der ganzen Platte raus. CHOSEN darf definitiv von jedem genossen werden, der die Karriere des Musikers verfolgt – aber auch von jenen, die nur seine großen Projekte kennen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Spotify schaltet aktuell keine ICE-Werbung mehr

Im Herbst 2025 geriet der Streaming-Anbieter Spotify erneut in die Kritik. Diesmal aber, weil Nutzer ohne Premium-Plan Werbeanzeigen der US-Amerikanischen Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) bekamen. Nun bestätigte Spotify Variety gegenüber, dass es die Werbung seit Anfang des Jahres nicht mehr auf Spotify gebe. Keine ICE-Werbung Die Anzeigen waren Teil einer 30 Milliarden Dollar schweren Investition Donald Trumps, um bis Ende 2025 10.000 mehr Abschiebungsagenten zu rekrutieren. Variety hakte im Zuge der Erschießung einer Frau in Minneapolis am 7. Januar durch einen ICE-Agenten bei Spotify nach, ob die Werbung noch gespielt würde. Ein Vertreter Spotifys konnte bestätigen,…
Weiterlesen
Zur Startseite