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Highly Suspect AS ABOVE, SO BELOW

Alternative Rock, Atlantic/Warner (11 Songs / VÖ: 19.7.)

5.5/ 7
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Wenn im Albumanschreiben eine Band als musikalisch mutig bis andersartig ange­priesen wird, ist dies nicht nur hochgradig verdächtig, sondern oftmals auch schlichtweg gelo­gen. Im Fall von Highly Suspect jedoch ausnahmsweise nicht. Denn was das Quartett aus Cape Cod, Massachu­setts auf seinem vierten Album macht, ist durchaus originell, definitiv charismatisch und vor allem unter der sonoren und lakonisch-coolen Stimm-Regie von Johnny Stevens sowie mit einem flirrend perligen Gitarren-Sound exzellent in Szene gesetzt.

Geschichts­bewusst werden Versatzstücke aus Blues-, Roots- und gewöhnlichem Rock mit einer lässigen Alternative-Attitüde vermengt, können Kaleo und All Them Witches gleicher­maßen Pate stehen und ist man sich trotz aufgeräumt modern drückender Produk­tion nicht zu fein, den durchweg gut komponierten und rhythmisch wohltem­perierten Songs zuzugestehen, Staub aufzuwirbeln und eine entspre­chen­de Wolke hinter sich herzuziehen. Dass auch textlich ähnlich eklektisch vorgegangen wird, indem etwa gleich im Opener ‘Summertime Voodoo’ nahezu beiläufig die zweite 2000er-Outkast-Single, genauso aber auch ‘Mad Max’ und damit auch AC/DCs ‘Rocker’ zitiert werden, macht die Sache umso besser.

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Trivium schneiden Ex-Drummer Alex Bent aus Live-Aufnahmen

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