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Thrash Metal , RPM/ Warner (10 Songs / VÖ: 15.8.)

5/ 7
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Auf ihrem siebten Album lädt die Band um Max Cavaleras Stiefsohn Richie ­Cavalera zu einer rasanten Berg- und Talfahrt zwischen schonungslos schnellem Geschrammel und schweren, groovigen Riffs ein. Die zehn knackigen, auf den Punkt gebrachten Songs sind – nicht zuletzt durch den schroffen Gesang von Richie Cavalera – voller Wut und Aggressivität. Klug gesetzte Tempowechsel bringen Dynamik und das richtige Maß an Abwechslung in die Stücke. Während der Opener ‘Lies’ mit schnellen Riffs nach vorne prescht und durch die Phrasierung der Vocals im Refrain getrieben und gehetzt wirkt, präsentieren sich Songs wie ‘Just A Rat’ oder ‘Doubt And The Fear’ stampfend und groovig. Überraschend ist auch ‘Dolores’, das mit einem Klavierintro düstere Klänge und eine bedrohliche Atmosphäre aufbaut. Zwar nimmt die Nummer zunächst etwas Tempo heraus, ist jedoch mit Cavaleras eindringlichem Gesang und den sägenden Gitarren keineswegs weniger kraftvoll. Nach der kurzen Verschnaufpause nimmt ‘No Mercy No Forgiveness’ ohne Gnade das Tempo wieder auf und ballert in weniger als drei Minuten durch die Gehörgänge. Besonders ins Ohr geht das Riffing in der Strophe des darauffolgenden ‘Used And Abused’. Das ein oder andere virtuose Gitarrensolo rundet das insgesamt kurzweilige Werk sehr gut ab.

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Armored Saint: Für Joey Vera ist jedes Album ein Neustart

Armored Saint lassen gut und gerne fünf (oder mehr) Jahre vergehen, ehe sie ein neues Album herausbringen. So überrascht es kaum, dass es seit der Gründung der Band Anfang der Achtziger bislang nur acht Studioalben gibt — wobei das neunte schon bald erscheint. EMOTION FACTORY RESET wird am 22. Mai via Metal Blade Records veröffentlicht. Bloß kein Stress Bassist Joey Vera war kürzlich zu Gast bei Metal Roos, wo er auf den Umstand der raren Studiowerke angesprochen wurde. „Wir arbeiten etwas langsam — 45 Jahre und nur neun Alben“, gesteht Vera ein, fügt jedoch hinzu: „Zwölf dieser Jahre waren wir…
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