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Metal Hammer

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Ministry AMERIKKKANT

Industrial Metal, Nuclear Blast/Warner (9 Songs / VÖ: 9.3.)

4/ 7
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Egal, wie oft Al Jourgensen in der Vergangenheit beteuerte: „Das ist jetzt aber wirklich unser letztes Album!“ – der Ministry-Kopf findet immer wieder Gründe, seine Band(s) am Leben zu halten. Seien es Politiker, religiöse Fanatiker oder vielleicht einfach nur Gedanken an die Rentenfinanzierung. Die Facepalm-Geste der Freiheitsstatue auf dem AMERIKKKANT-Cover wirkt (unbeabsichtigt) doppeldeutig – schließlich hat Jourgensen in den letzten zwei Dekaden allzu oft kompositorische Müdigkeit mit Lautstärke verwechselt und seinen Industrial Metal-Legendenthron mit mauen Veröffentlichungen und Konzerten zersägt.

Ministrys 14. Studioalbum demonstriert einmal mehr das Offensichtliche: Der 59-Jährige lässt seinen einst motorenstarken, heute TÜV-gefährdeten Hot Rod auf dem Standstreifen ausrollen. Die oft überlangen Stücke kommen größtenteils behäbig-stampfend ums Eck und lassen die Füße trotz manch netter Gimmicks – Spuk-Orgeln und Percussion in ‘Victims Of A Clown’, ‘Spiel’ mir das Lied vom Tod’-Mundharmonika-Reminiszenzen in ‘Twilight Zone’ oder Bläsereinsätze in ‘AmeriKKKa’ – zuverlässig einschlafen.

Pferdestärken (die knackig-thrashige Auf-die-Fresse-Nummer ‘We’re Tired Of It’), entfernt an PSALM 69-Tage anknüpfende Energie (‘Antifa’) oder gar große Hooks (‘Wargasm’) sind rar gesät. Nicht zuletzt auch, weil sich Jourgensen gerne auf Samples und Gastsängern wie Burton C. Bell ausruht, anstatt die eigene Puste zu überstrapazieren. Das Fazit nach rund 48 Minuten: Ja, die Welt ist kacke. Die Frage ist nur: Brauchen wir 2018 noch Onkel Al, um uns das zu sagen?

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Parkway Drive: Ex-Crew-Mitglied hatte Sex mit Minderjähriger

Ein großer Schock der vergangenen Woche waren die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (der anwaltlich von Christian Schertz vertreten wird, welcher auch als Rechtsbeistand für Rammstein-Sänger Till Lindemann tätig ist). Genauso widerlich ist eine Neuigkeit aus dem Lager von Parkway Drive. Wie die australischen Metalcore-Heroen mitteilen, hat sich ein früheres Crew-Mitglied der Gruppe schuldig bekannt, Sex mit einem minderjährigen Mädchen gehabt zu haben. Klare Kante "Wir haben kürzlich erfahren, dass jemand, mit dem wir in Verbindung gebracht werden, sich schuldig bekannt hat zu einem Sexualverbrechen an einer Minderjährigen, was 2002 stattgefunden hat", heißt es im zugehörigen…
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