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Mono Inc. RAVENBLACK

Dark Rock, NoCut/SPV (11 Songs / VÖ: 20.1.)

4.5/ 7
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Mit ihrem letzten Werk THE BOOK OF FIRE (2020) haben sich Mono Inc. seinerzeit an die Spitze der deutschen Album-Charts gehangelt. Ob dieser Erfolg mit dem zwölften Studioalbum wiederholt werden kann, bleibt abzuwarten. Während ordentlich die Werbetrommel gerührt wird, hat die Hamburger Formation bereits vorab eine EP mit vier der neuen Stücke veröffentlicht. Die geneigte Hörerschaft bekommt auf jeden Fall das, was sie erwartet: eingängigen Dark Rock mit subtil platzierten Electro-Klängen und einer dunkelromantischen Atmosphäre. Die Texte sind – wie schon seit einigen Jahren – überwiegend auf Englisch, teils aber auch mal auf Deutsch. Namentlich wären das ‘Lieb’ mich’ und das wehmütige ‘Wiedersehen woanders’, die besonders den Geschmack der alteingesessenen Fan-Gemeinschaft treffen dürften.

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‘Heartbeat Of The Death’ geht mit seinen groovig treibenden Rhythmen sehr schnell ins Ohr und die Beine. Das titelgebende ‘Ravenblack’ schwächelt dagegen leider etwas. Für die Ballade ‘Angels Never Die’ holten sich Martin Engler und seine Truppe Unterstützung beim ehemaligen Groovenom-Frontmann Sandro Geissler, der inzwischen als SANZ solo unterwegs ist. Bei ‘After Dark’ machen hingegen die Folk Metal-Piraten von Storm Seeker ihren Einfluss deutlich. Diese Nummer könnte ein Livehit werden. RAVENBLACK ist ein typisches und grundsolides Mono Inc.-Album, das in Teilen auch im Radio funktionieren kann – bei Fans sowieso.

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