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Nightfall CHILDREN OF EVE

Black Metal, Season Of Mist/Soulfood (10 Songs / VÖ: 2.5.)

4.5/ 7
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Nightfall zählen zu den Urgesteinen der griechischen Metal-Szene, standen aber bereits früh im Schatten ihrer Kollegen Septicflesh und Rotting Christ. Bot ihr Debut PARADE INTO CENTURIES im Jahr 1992 noch eine etwas unbeholfene Mischung aus Death-, Black- und Doom Metal, folgte später ein leichter, sich intensivierender Schwenk in Richtung Gothic Metal, bis LESBIAN SHOW einige Jahre später die Fan-Gemeinde mit einer deutlich seichteren, rockigeren Ausrichtung verwirrte. Nach einigen weiteren, wenig beachteten Alben erfolgte eine lange Auszeit, bis Band-Gründer Efthimis Karadimas vor vier Jahren mit neuer Besetzung AT NIGHT WE PREY veröffentlichte und mit altem Logo eine Rückbesinnung auf einstige Stärken verdeutlichte. CHILDREN OF EVE setzt hier an, hat sogar noch an Härte gewonnen.

Ironischerweise sind die Parallelen zu ihren Landeskollegen nun größer denn je – gut, immerhin ist mit Fotis Benardo der ehemalige Schlagzeuger von Septicflesh mit von der Partie. CHILDREN OF EVE wartet mit ähnlichem Pathos und Klangbild auf, tendiert aber in eine etwas gerad­linigere Richtung. Und klingt gut, ebenso wie die satte Produktion von Jacob Hansen (Aborted, Katatonia et cetera). Zwar mangelt es an großen, einprägsamen Songs, dennoch ist CHILDREN OF EVE definitiv ein hörenswertes, gelungenes Album, das der Band hoffentlich mehr Aufmerksamkeit bescheren wird.

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