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Nightrage THE VENOMOUS

Melodic Death, Despotz/Cargo (10 Songs / VÖ: 31.3.)

5/ 7
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Beständigkeit in Zeiten der Umwälzung zu bewahren ist eine hohe Kunst, die nur wenige beherrschen – darunter: Nightrage. Das griechisch-schwedische Quintett hat auf Studioalbum Nummer sieben mit Gitarrist Magnus Söderman und Schlagzeuger Lawrence Dinamarca wieder zwei neue Musiker derart geschmeidig integriert, dass die Formation problemlos weiterhin aus allen Rohren feuert.

Trotz des Personalwechsels eine solch verlässliche Kraft zu bleiben, ist Nightrage hoch anzurechnen. Der Schlüssel zu dieser großen Leistung liegt fraglos bei Riff-Schmied Marios Iliopoulos, der als letztes verbliebenes Gründungsmitglied eine wichtige Konstante bildet. Der Grieche schreibt Melodic Death Metal, wie er im Duden steht – den Titel-Track ‘The Venomous’, ‘Affliction’ und ‘The Blood’ zeichnen scharfe und zugleich eingängig pumpende Riffs aus, die von markanten Gitarrenmelodien flankiert werden; all dies kulminiert in Refrains, die auch getrost als solche bezeichnet werden dürfen.

Vollends überzeugt der Fünfer, indem er von vorne bis hinten Spannung und Qualität hält, und auch noch in der zweiten Albumhälfte mit Hits wie ‘Trail Of Ghosts’ oder ‘Disturbia’ aufwartet. So haben Nightrage mit THE VENOMOUS wahrscheinlich diejenige Platte am Start, die sich Fans von klassischem In Flames-Material wünschen. Kompliment!

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Possessed: SEVEN CHURCHES History

Den kompletten History-Artikel über SEVEN CHURCHES von Possessed findet ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Radikal anders Am 16. Oktober 1985 ertönte ein Urschrei, so gewaltig und markerschütternd, als hätte jemand die Tore zur Hölle aufgestoßen. Wo andere Bands mit Hochglanzproduktion und melodischen Soli flirteten, klang SEVEN CHURCHES wie ein Sturm aus Rasierklingen. Die Gitarren des Duos Larry LaLonde/Mike Torrao schnitten, Mike Sus’ Schlagzeug prügelte, der Bass donnerte. Jeff Becerras Stimme war ein Grollen aus der Unterwelt. Hier sang kein Mensch, sondern…
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