Seit sechs Jahren und hiermit vier Alben (von denen die ersten beiden noch im Eigenvertrieb erschienen) positioniert sich das Projekt aus Philadelphia zwischen (Post)Punk und (Dungeon)Synth. Ein Leben irgendwo zwischen den Stühlen, welches von den Fantasy-/Mittelalter-inspirierten Coverartworks und Themenwelten weiter unterfeuert wird, suggerieren diese doch eine Metal-Verbundenheit, nur um solche Erwartungshaltungen gleich wieder gehörig auf den Kopf zu stellen. Entsprechend ließ sich METAL HAMMER-Autor Thomas Strater bei seiner 3-Punkte-Rezension zum Vorgänger HÄRVEST zu folgender Expertise hinreißen: „Produktion und Cover sind cool, der Rest erschließt sich vielleicht eher Kollege Thießies oder Menschen, die in den Achtzigern schon alt waren und sich über jede Beat-Musik freuen, bei der nicht nur herumgebrüllt wird.“ Durchaus eine treffsichere Einschätzung – auch in Bezug auf Sänger und Mastermind Mac Kennedys sonores Organ. So steht auch dieses Album Acts wie Killing Joke oder den Wipers deutlich näher als Poison The Well oder etwa Ungfell. Wer seinen Post Punk also atmosphärisch, düster, Achtziger-affin und melodisch zugänglich mag, kann mit HYMNS FROM THE HILLS durchaus anfangen, neue Lobgesänge zu erlernen.
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