Kritik zu Rhapsody Of Fire LEGENDARY YEARS

Rhapsody Of Fire LEGENDARY YEARS

Power Metal, AFM/Soulfood (14 Songs / VÖ: 26.5.)

4/ 7
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Wem die Rhapsody-Historie bisher zu wenig verwirrend war, bekommt nun neues Gehirnfutter. Nach der Umbenennung in Rhapsody Of Fire folgte der Split, der damalige Gitarrist und Songwriter machte unter dem Banner Luca Turilli’s Rhapsody weiter, der markante Sänger Fabio Lione hin­gegen blieb bei den „Originalen“. Zumindest bis 2016 – seitdem ist bei den Italienern Giacomo Voli zu hören.

Nun reißen Rhapsody Of Fire alle ­Dämme ein und covern sich selbst: ­LEGENDARY YEARS besteht aus Neuaufnahmen solcher Songs, die unter dem ursprüng­lichen Band-Namen veröffentlicht wurden, also vom Debüt LEGENDARY TALES (1997) bis zu ­SYMPHONY OF ENCHANTED LANDS II – THE DARK SECRET (2004). Hier versammeln sich also einige der besten Songs der Diskografie, darunter ‘Holy Thunderforce’, ­‘Emerald Sword’ und ‘Riding The Winds Of Eternity’. Die Neuaufnahmen tun den ­Stücken insgesamt gut: Der Sound ist zumeist dynamischer und detailreicher als ursprünglich, das Keyboard-Orchester wirkt natürlich und trifft zugleich den richtigen nostalgischen Ton, und die Chöre klingen echter.

Vor allem das nimmt manchem Kitsch-Highlight (‘Rain Of A Thousand Flames’) ironischerweise einen Teil seines trashigen Charmes. Unverständlich bleibt, warum vereinzelte Parts furchtbar komprimiert klingen – und die Flöte im ‘Legendary Tales’-Intro noch schiefer fiept als auf dem Debüt. Und der neue Sänger? Ist kein Fabio Lione. Die ganz hohen Schreie und eine gewisse Unverkennbarkeit fehlen, doch er füllt die Lücke mit Bravour. Um voll aufzuschließen, muss er sich allerdings noch steigern! Wem das nicht genügt: Fabio Lione ist zusammen mit anderen ehemaligen Rhapsody-Recken (Luca Turilli, Alex Holzwarth, Dominique Leurquin und Patrice Guers) auf „Rhapsody 20th Anniversary Farewell Tour“. Wäre ja sonst auch zu einfach.

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Mike Shinoda: Linkin Park planen keine Musik, keine Tourneen

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