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Seasons In Black ANTHROPOCENE

Doomcore, Apostasy/Edel (9 Songs / VÖ: 4.7.)

6/ 7
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Lucki Maurer, niederbayerischer Star-Koch, der mit Fleischeslust und scharfer Zunge die TV-Landschaft aufmischt, wetzt statt Messer jetzt lieber Riffs und ­Refrains mit Seasons In Black. Im ­Sommer auf den großen Open Air-Bühnen, jetzt aber erst einmal auf Platte. ­ANTHROPOCENE, das dritte Album der Band, ist kraftvoll und vielschichtig zugleich. Wuchtige Songs zum Mit-Shouten sind dabei (‘Fatal Fallout’, ‘You Get What You Give’), aber auch fein arrangierte Passagen mit Schweden-Death-Flair, die sich erst beim zweiten, dritten, vierten Durchlauf in ihrer vollen Pracht zeigen. Und dass Gastfreundschaft bei Seasons In Black mehr als nur ein Wort ist, zeigt sich auf ANTHROPOCENE ebenfalls: Das Stiltskin-Cover ‘Inside’ bekommt nicht nur einen frischen, zeitgemäßen Stempel aufgedrückt, sondern ist dank der Unterstützung von Specki T.D. und Micha Rhein (In Extremo) ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Bands. Auch Michelle Darkness (End Of Green) und die Sängerin ­Marina Koller unterstützen Seasons In Black tatkräftig bei deren Mission, ihre eigene Nische zu zementieren – im fein austarierten Spannungsfeld zwischen groovigem Metal mit Hardcore-Attitüde, Thrash-Power, Melodic Death-Pracht mit Keyboard-Unterstützung und einer leidenschaftlichen Liebe fürs Epische (‘Forsaken’). Ein Album wie ein Manifest: für Freundschaft und Teamspirit – und inhaltlich (‘Yellow Sky’) ein Statement gegen das Vergessen, dass wir alle nur Gäste auf diesem Planeten sind.

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