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Slagmaur HULDERS RITUAL

Black Metal, Prophecy/Soulfood (6 Songs / VÖ: 27.2.)

4/ 7
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Die Schlacht­ameisen (so die Übersetzung des Band-Namens) werden gerne vom Begriff „Avantgarde“ umweht, was sicher eine gewisse Berechtigung hat, aber für ihre eher raren Alben nicht wirklich relevant ist. Bei ihren Live-Auftritten geraten schon mal gehenkte Komparsen in Brand, und zuletzt machten sie mit der inszenierten Falschmeldung, ihr Rune „General Gribbsphiiser“ Røstad sei zusammen mit Thorns Snorre Ruch mysteriös im Wald verschwunden, auf sich aufmerksam (oder versuchten es zumindest …). Aber HULDERS RITUAL, der nach fast zehn Jahren jetzt erscheinende Nachfolger von TILL SMITS TERROR, spart mit musikalischen Überraschungen. Musikalisch klingen Slagmaur wie von Valium geplättete Mayhem, die in Endlosschleife einen Basis-Blast mit torkelnden Riff-Girlanden verzieren. Das reiht sich ein in die Tradition von Außenseiterprovokateuren à la Woods Of Infinity und tönt auch angemessen kultig – aber ehrlicherweise ist mein Drang, HULDERS RITUAL mehr als ganz gelegentlich zu hören, deutlich niedriger als etwa bei der neuen Mayhem.

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