Bereits in seiner eigenen Band Snakepit konnte der ehemalige Gunners-Gitarrist Slash beweisen, dass die Kooperation mit dem irren Axl W. Rose beileibe nicht der Höhepunkt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten war. Jetzt holt er zum großen Wurf aus: Welches kompositorisches und spielerisches Potential in dem Mann mit den schwarzen Locken und dem großen Zylinder steckt, beweist er auf seinem neuesten Soloalbum SLASH mehr als nur eindrucksvoll.
Denn in Zusammenarbeit mit vielen namhaften Sängern, darunter Ozzy Osbourne, Chris Cornell, Kid Rock, Iggy Pop oder Lemmy Kilmister, hat Slash ein wirklich grandioses Album kreiert, das über die volle Gesamtspielzeit von knapp einer Stunde jederzeit packend bleibt.
So richtig grandios wird es vor allem bei zwei Kooperationen, die auf dem Papier zunächst gar nicht so spektakulär aussehen: Die bühnenerprobte Zusammenarbeit mit Sängerin Stacy „Fergie“ Ferguson von den Black Eyed Peas kulminiert in einer supercoolen Glam-Hymne. Und mit Wolfmother-Frontmann Andrew Stockdale krönt Slash nicht nur dieses Album, sondern seine gesamte Karriere in einem Track, der auf fabelhafteste Weise an die großen Tage von Led Zeppelin erinnert. Leute, ihr seht mich auf dem Boden knien!
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