Warpstormer WARPSTORMER

Speed Metal, London Doom Collective (7 Songs / VÖ: 29.11.)

5.5/ 7
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Warpstormer offerieren einen sludgigen Sound, der mal mehr, mal weniger progressiv daherkommt. Vom unheilvollen Intro ‘Black Herald’ vorbereitet, orientiert sich ‘Oracle’ stark an der Georgia-Spielart der Nuller Jahre und lässt in seinem Anfangs-Lick die Frühphase von Baroness wiederaufleben. Der Folgetitel ‘Cursed, Cold’ legt den Fokus auf Groove und orientiert sich mehr am traditionellen Sound aus New Orleans. In diesem Spannungsfeld pendeln sich die übrigen vier Tracks der Platte ein – zwischen primitivem Sound und intelligentem, teils progressivem Songwriting gelingt der Band ein schlüssiger Spagat. ‘Beyonder’ beginnt groovend, wird zum Ende hin jedoch dunklerer und schwerer; ‘A Liar’s Crown’ prescht dagegen von Anfang bis Ende durch. ‘Fester’ tendiert wieder stark in Richtung Georgia und legt den Fokus auf die Rhythmik, bevor das zehn Minuten lange ‘The Edge Of Time’ mit seinem Wechselspiel aus schleppendem Doom- und treibendem Southern Metal-Riffing das Debütalbum zu seinem Abschluss bringt. Ein starker Einstand, der auf Qualität statt Quantität setzt. Sieben Stücke ohne Filler!

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Smith/Kotzen: The Winery Maiden oder Iron Dogs?

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