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Texas Hippie Coalition GUNSMOKE

Heavy Rock, MNRK Heavy/SPV (10 Songs / VÖ: 1.11.)

3.5/ 7
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Das kommt also klanglich heraus, wenn eine Band ihrem Helden John Wayne musikalisch huldigt. Texas Hippie Coalition haben schon immer ihre texanischen Wurzeln in ihren Alben hochkochen lassen, nun treiben sie es in dieser Hinsicht auf die Spitze. GUNSMOKE ist das am meisten abgehangene Werk in der Geschichte dieser Band. Zwar dampft und stampft die Produktion wie gewohnt breitbeinig durch die Rock-Prärie, aber für ihr neues Material haben sich die Musiker stark auf ihre Southern Rock- und Country-Wurzeln konzentriert. Dazu passt auch die dokumentierte Liebe zum eigenen Land, zu moralischer Aufrichtigkeit und charakterlichen Grundwerten et cetera. Nur: Es fehlen fast komplett die Hits. Von den angekündigten zehn Hymnen hört man (mit Ausnahme von ‘Droppin Bombs’ und ‘Million Man Army’) fast nichts.

Die Songs wirken irgendwie unfertig und nicht komplett durchkomponiert. Dass GUNSMOKE nur anderthalb Jahre nach dem letzten Werk THE NAME LIVES ON (2023) erscheint (die kürzeste Pause zwischen zwei Veröffentlichungen in der zwanzigjährigen Geschichte der Band), hat der Qualität des Materials wohl eher geschadet. Wirklich treffsicher zeigen sich die Riffs von GUN­SMOKE nicht. Daran kann auch der große Western-Held wenig ändern.

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