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We Came As Romans DARKBLOOM

Metalcore , Sharptone/RTD (10 Songs / VÖ: 14.10.)

5.5/ 7
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Nach dem tragischen Tod ihres Sängers Kyle Pavone 2018 melden sich We Came As Romans nun zum ersten Mal mit neuer Musik zurück. Ihr sechstes Album DARKBLOOM widmeten sie nicht nur ihrem verstorbenen Freund, es zittert auch durchweg vor dem Frust, den nur Trauernde so empfinden können. Mit dem Opener ‘Darkbloom’ machen die Drums bereits klar, wer hier den Ton angibt. Einfach gehaltene, wirksame Riffs werden zur Hook gepeitscht, die nicht ohne Chöre auskommen will. Im folgenden ‘Plagued’ pflügen dreckige Synthesizer über brutalen Riff-Boden. Als Kontrast dient eine schwungvoll gesungene Linkin Park-Strophe, die an einem schrei­gesungenen While She Sleeps-Refrain abprallt. Sowieso orientieren sich die eingestreuten elektronischen Spielereien gerne und immer wieder an Linkin Parks Erbe. So darf auch das luftige ‘Black Hole’ den Nu Metal-Vibe nicht nur in den Synths, sondern auch der poppigen Song-Struktur fühlen.

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Als übergroßes i-Tüpfelchen schürft Beartooths Caleb Shomo noch seinen Schlund aus. Gut gewählt, stark inszeniert. In ‘Daggers’ überrascht ein Rap-Part von Zero 9:36, der erschreckend wie Eminem klingt. „Energiegeladen“ ist das Wort für DARKBLOOM. Das grantige Ungeheuer ‘Doublespeak’ macht dies überdeutlich, vollgepumpt mit Synthies auf Steroiden. Im mächtigen Klangkorsett bleibt aber ein Spalt offen, der ihre Narben zur Schau stellt. So heißt es in ‘Plagued’: „I can’t escape this hell that I live in“. Klar spenden sich We Came As Romans mit DARKBLOOM selbst Trost. Deshalb trieft das Werk vor Herzblut, darum singen sie „Every day is a new day“ in ‘Holding The Embers’, und darum machen sie weiter als Band. Ein Glück!

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