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While She Sleeps SLEEPS SOCIETY

Metalcore , Sleep Brothers/Spinefarm (11 Songs / VÖ: 16.4.)

4.5/ 7
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Eine schlafende Gesellschaft gehört geweckt – aber ganz schaffen es die Briten nicht, den Weckruf authentisch durchzuziehen. SLEEPS ­SOCIETY startet ähnlich energie­geladen, wie man es von While She Sleeps gewohnt ist. ‘Enlightenment’, ‘You Are All You Need’ und ‘Systematic’ knüpfen bestens an die Songs des letzten Albums SO WHAT (2019) an: Starker Groove, belebende Härte und eine ins Blut über­gehende Melodie, die das Ganze kuschelig zusammenhält. Ab ‘Nervous’ geht es dann in ruhigere Gefilde. Aber leider vergessen es die Musiker anschließend, wieder Fahrt aufzunehmen, und zeitweise drehen die Lieder fast in melodischen Kitsch ab.

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Der Titel-Track bleibt die einzige Nummer, die noch einmal ordentlich einschlägt. An­sons­ten haben While She Sleeps vor allem für Abwechslung gesorgt: Gastgesänge von Biffy Clyro-Sänger Simon Neil und Sum 41s Deryck Whibley sowie eine rein akustische Nummer mit Klavier und Gesang (‘Division Street’), die in einer Location mit hohen Decken aufgenommen worden zu sein scheint. Zum Schluss gibt es eine Menge verzerrter Danksagungen, denen die Ohren nur angestrengt gänzlich folgen können. SLEEPS SOCIETY hält durchaus einige Knüller parat, auf ein Album gepresst wirkt das Ganze aber doch zu durcheinandergewürfelt.

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Possessed: SEVEN CHURCHES History

Den kompletten History-Artikel über SEVEN CHURCHES von Possessed findet ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Radikal anders Am 16. Oktober 1985 ertönte ein Urschrei, so gewaltig und markerschütternd, als hätte jemand die Tore zur Hölle aufgestoßen. Wo andere Bands mit Hochglanzproduktion und melodischen Soli flirteten, klang SEVEN CHURCHES wie ein Sturm aus Rasierklingen. Die Gitarren des Duos Larry LaLonde/Mike Torrao schnitten, Mike Sus’ Schlagzeug prügelte, der Bass donnerte. Jeff Becerras Stimme war ein Grollen aus der Unterwelt. Hier sang kein Mensch, sondern…
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