Toggle menu

Metal Hammer

Search

While She Sleeps SLEEPS SOCIETY

Metalcore , Sleep Brothers/Spinefarm (11 Songs / VÖ: 16.4.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Eine schlafende Gesellschaft gehört geweckt – aber ganz schaffen es die Briten nicht, den Weckruf authentisch durchzuziehen. SLEEPS ­SOCIETY startet ähnlich energie­geladen, wie man es von While She Sleeps gewohnt ist. ‘Enlightenment’, ‘You Are All You Need’ und ‘Systematic’ knüpfen bestens an die Songs des letzten Albums SO WHAT (2019) an: Starker Groove, belebende Härte und eine ins Blut über­gehende Melodie, die das Ganze kuschelig zusammenhält. Ab ‘Nervous’ geht es dann in ruhigere Gefilde. Aber leider vergessen es die Musiker anschließend, wieder Fahrt aufzunehmen, und zeitweise drehen die Lieder fast in melodischen Kitsch ab.

🛒  SLEEPS SOCIETY bei Amazon

Der Titel-Track bleibt die einzige Nummer, die noch einmal ordentlich einschlägt. An­sons­ten haben While She Sleeps vor allem für Abwechslung gesorgt: Gastgesänge von Biffy Clyro-Sänger Simon Neil und Sum 41s Deryck Whibley sowie eine rein akustische Nummer mit Klavier und Gesang (‘Division Street’), die in einer Location mit hohen Decken aufgenommen worden zu sein scheint. Zum Schluss gibt es eine Menge verzerrter Danksagungen, denen die Ohren nur angestrengt gänzlich folgen können. SLEEPS SOCIETY hält durchaus einige Knüller parat, auf ein Album gepresst wirkt das Ganze aber doch zu durcheinandergewürfelt.

***

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Metal in Italien: Ein Land in fünf Akten

Das komplette Special über Metal in Italien findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Aller Anfang ist schleppend Ähnlich wie Black Sabbath in Großbritannien die Blaupause für die dortige Metal-Szene lieferten, taten es Jacula in Italien. Unter der Ägide von Frontmann ­Antonio Bartoccetti verschmolz die Band Kirchenorgeln mit schwermütigen Riffs und beschwor eine sakrale Ästhetik; schwarzmagische Rituale und liturgische Harmonien griffen ineinander und formten progressive Klang­ungetüme. Mit TARDO PEDE IN MAGIAM VERSE (1972) und möglicherweise auch IN CAUDA SEMPER STAT VENENUM (2001)…
Weiterlesen
Zur Startseite