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Motörhead-Vinyls

Horrendous IDOL

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (8 Songs / VÖ: 28.9.)

3/ 7
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THE CHILLS (2012), ECDYSIS (2014) und ANARETA (2015) bescherten Horrendous im fauligen Old School-Todesuntergrund Anerkennung. Seit geraumer Zeit rotieren bei der Band laut eigener Aussage vermehrt Frickelmeister wie King Crimson. Man hört’s: Progressive Töne gehören seit 2009 zum Horrendous-Klang, auf IDOL erhöhen die Mannen aus Pennsylvania/South Carolina deren Gewicht aber noch.

Auch wegen Alex Kulick: Der 2016 rekrutierte Mob Terror-Bassist lässt seinem Fusion-Faible freien Lauf und rückt Horrendous noch näher in Richtung Cynic, Death oder Sadist – ohne jedoch die Klasse dieser Schwergewichte zu erreichen. Denn die Formation beweist bei der Kreuzung von Death Metal alter Schule mit New Wave Of British Heavy Metal und Prog Rock interessante Ansätze, lässt aber wirklich Großes, Herausragendes, Mitreißendes vermissen. Hier ein paar atmosphärische Keyboard-Flächen (‘The Idolater’), dort geheimnisvoll-gespenstische Gitarrenarbeit (‘Soothsayer’), da (zu) lange Instrumental- und gewöhnungsbedürftige Sprech-Passagen (‘Divine Anhedonia’) – das haben andere schon spannender (und in besserem Klang) inszeniert.

Zumal sich das Gesangsdoppel aus Damian Herring und Matt Knox zwar alle Mühe gibt, Tompa Lindberg (At The Gates), Fernando Ribeiro (Moonspell), Peter Steele (zu Carnivore-Zeiten) und Martin van Drunen (Asphyx) zu imitieren, aber keine eigenen, prägnanten Stimm-Nuancen entwickelt. Auf die Gefahr hin, angesichts des Untergrundtamtams um Horrendous den Hass der Old School-Elite zu wecken: Der „nur“ solide Inhalt wird dem Albumtitel nicht gerecht.

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Hatebreed-Sänger Jamey Jasta hat nun seine eigene Nudel-Marke

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