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Beyond Creation ALGORYTHM

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (10 Songs / VÖ: 12.10.)

5/ 7
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Wer sein Wunderwerk ALGORYTHM tauft, der gibt schon einen entscheidenden Hinweis auf dessen Inhalt. Es überrascht also wenig, dass sich Beyond Creation mit ihrem dritten Album irgendwo zwischen Cynic und The Black Dahlia Murder einfrickeln. Heißt: Die Hauptrolle gebührt dem Fretless-Bass, der sich in hypnotischen Wellenformationen verliert. ALGORYTHM ist aber vielmehr ein progressives Technical Death Metal-Schauspiel, dessen Multidimensionalität ‘Surface’s Echoes’ vorgibt.

So beginnt es mit Animals As Leaders-Harmonien, bevor es in die düstere Dystopie hektischer Gitarrenmelodien und eigenwilliger Rhythmen versackt. ‘Ethereal Kingdom’ bleibt in diesem gelähmten Gefühl verhaftet, mäandert im Gojira-Universum zu bitterbösem Gegrunze, bevor es – mal wieder vom Bass angeführt – in hoffnungsvolle Harmonien wechselt und fast romantisch dahinfließt. Auch der Titeltrack ‘Algorythm’ wabert sich vorsichtig in vollkommen verträumte Sphären, die mit Pink Floyd Hand in Hand gehen.

‘Binomial Structures’ vereint schließlich all ihr Verständnis für kunstvoll inszenierten Death Metal mit Tiefe, Gefühl und Dringlichkeit. Ein sehr interessantes Wechselspiel variabler Stile innerhalb des Technical Death-Spektrums. Spannend für Klangforscher und Grenzüberschreiter, die sich vornehmlich mit Schicksal, Dimensionen, Angst und ein Leben nach dem Tod beschäftigen wollen.

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David Draiman (Disturbed): Rock ist nicht tot

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