Toggle menu

Metal Hammer

Search

Witchsorrow God Curse Us

Doom Metal, Rise Above/Soulfood 7 Songs / 57:17 Min. / 15.06.2012

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Rise Above/Soulfood

Stellt man sich den perfekten Platz für einen Witchsorrow-Gig vor, kommt einem eine steinige, öde Hochebene in den Sinn, an deren Ende sich ein höllisch brodelnder Lava-See auftut. Davor haben sich die drei Briten platziert, um dieses Endzeitszenario musikalisch passend zu untermalen. Ihr Sound kommt meist schwarz und zähflüssig daher, bricht aber aber an einigen Stellen aus wie ein Geysir aus glühendem Gestein (‘Breaking The Lore’).

Stilistisch bleiben Witchsorrow, wie schon auf ihrem Debüt, den Klassikern des Doom verpflichtet: alte Sabbath, Vitus, Pentagram, aber auch ein satter Brocken Frühphasen-Cathedral und ab und zu eine Nuance Brit-Doom/Death. Das liest sich nicht sonderlich originell – und in der Tat gewinnt GOD CURSE US auch keinen Innovationspreis. Doch wer Witchsorrows Zweitwerk als zeitgemäße Hommage an die Szeneikonen betrachtet und dabei anerkennt, dass einige Songs dank ihres feinen Wechselspiels zwischen lullender Melancholie und sich schleichend aufbauender Apokalypse (‘Den Of Serpents’) durchaus Gänsehautpotenzial haben, wird hier glücklich.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Amon Amarth: Zehn Jahre DECEIVER OF THE GODS

Zehn Jahre ist es her, dass Amon Amarth mit ihrem neunten Studioalbum erneut eine große Portion Wikingerzorn auf die Welt losließen. Zehn Jahre? Nun, nicht auf den Tag genau, zumindest international betrachtet. Während DECEIVER OF THE GODS in Deutschland am 21. Juni 2013 auf den Markt kam, konnten die Landsmänner der schwedischen Death-Metaller sowie Fans in Finnland die Songs schon zwei Tage vorher hören. Metalheads auf der anderen Seite des Atlantiks mussten sich weitere vier Tage gedulden, denn dort erschien die Scheibe erst am 25. Juni. Personal und Pressestimmen Wie dem auch sei: Heute feiert METAL HAMMER Amon Amarths Neuntling.…
Weiterlesen
Zur Startseite