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Rush gehen auf Europa-Tour: Fünf Shows in Deutschland

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Rush hatten bekanntlich bereits eine Reuniontour angekündigt. Bei den bislang bestätigten Shows der „Fifty Something Tour“ in Kanada, den Vereinigten Staaten von Amerika und Mexiko lassen sich Bassist Geddy Lee und Gitarrist Alex Lifeson von der deutschen Schlagzeugerin Anika Nilles (ehemals Jeff Beck) unterstützen. Nun haben die Progressive-Rocker auch eine Europatournee angekündigt, mit der sie ihrem 2020 verstorbenen Band-Kollegen, Drummer und Lyriker Neil Peart gedenken sowie ihr musikalisches Vermächtnis zelebrieren wollen.

Ein Jahr noch

Der Clou: Die deutschen Fans kommen dabei voll auf ihre Kosten. Denn während Rush dieses Jahr insgesamt 58 Gastspiele in 24 Städten in Nord- und Mittelamerika geben, spielen die Musiker kommendes Jahr immerhin fünf Mal hierzulande. So bittet die Gruppe, bei denen live überdies Keyboarderin Loren Gold (The Who, Roger Daltrey) mit auf der Bühne stehen wird, Ende Februar beziehungsweise Anfang März 2027 in Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart zum gepflegten Abproggen. Jene Liveshows zählen zu den 22 Terminen, die die Band nächstes Jahr durch 13 Länder in Südamerika, Großbritannien sowie auf dem europäischen Festland führen wird.

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Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Die Konzerte der Fifty Something Tour werden Rushs erste in Europa seit 2013 sein. Bei diesen besonderen ‚Evening with‘-Shows wird die Band ihre Setlist allabendlich aus einem über 40 Songs umfassenden Katalog inklusive ihrer größten Hits und Fan Favorites kreieren.“ Der reguläre Ticket-Vorverkauf beginnt am Freitag, den 27. Februar 2026 um 10 Uhr. Darüber hinaus gibt es ab Mittwoch, den 25. Februar um 10 Uhr einen Eventim-Presale.

Rush – Fifty Something – Deutschland 2027:

  • 21.02. Berlin, Uber Arena
  • 25.02. München, Olympiahalle
  • 28.02. Köln, LANXESS Arena
  • 02.03. Hamburg, Barclays Arena
  • 04.03. Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle

„Wir können es nicht erwarten, wieder in all diese Städte zurückzukehren, in denen wir so lange nicht gespielt haben, sowie in ein paar neuen Orten aufzuschlagen, wo wir noch nicht gespielt haben“, kommentiert Geddy Lee. „Sowohl Alex und ich genießen die Stunden unserer Probenzeit, die wir mit Anika und jetzt auch Loren verbringen. Dabei lernen wir ungefähr 40 Songs, wodurch wir dazu in der Lage sind, die Konzerte im Fluss zu halten und einige unterschiedliche Lieder an verschiedenen Abenden zu spielen. Wir sind begeistert darüber, dass viele Mitglieder aus unserer langjährigen Crew zurückgekehrt sind, um uns dabei zu helfen, die Art von Rush-Show zu gestalten, an die sich die Fans gewöhnt haben. Wir hoffen zutiefst, dass ihr mit von der Partie sein werdet und uns dabei helft, 50 Jahre Musik von Musik zu feiern, während wir Neil den lange überfälligen Tribut zollen, den er so sehr verdient.“ 

Zudem geben Neil Pearts Witwe Carrie Nuttall-Peart sowie dessen Tochter Olivia Peart zu Protokoll: „Wir freuen uns darauf, die ‚Fifty Something Tour‘ zu unterstützen, die eine Band zelebriert, deren Musik Generationen von Fans schätzen, und eben Neils außergewöhnliches Vermächtnis als Schlagzeuger und Texter zu ehren. Neils musikalisches Können war bemerkenswert. Er schuf komplexe und kraftvolle Kompositionen, die erweiterten, was der Rhythmus selbst nicht ausdrücken konnte. Sowohl als Trommler als auch als Lyriker war er unersetzlich. Seine Kunstfertigkeit ist unnachahmlich und unerreicht, was die Tiefe und Vorstellungskraft angeht, die er in die Texte einbrachte, welche so viele Menschen inspirierten und bewegten.“ 


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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