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Satchel (Steel Panther): Mit Springseil auf Tournee

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Auch wenn Gitarre zu spielen eine Menge Fingermuskulatur erfordert, ist es nicht unbedingt die sportlichste Aktivität auf diesem Planeten – außer, man rennt dabei über eine Bühne und schwitzt im Scheinwerferlicht. Da zum Alltag eines Musikers jedoch in den meisten Fällen mehr Proben als Konzerte gehören, ist ein ausgewogener Lebensstil wichtig, um eine lange Karriere hinzulegen, erzählt Steel Panther-Gitarrist Russ „Satchel“ Parrish.

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In einem Interview mit Gym Rock Crew spricht er genau über dieses Problem. Immerhin startete der Gitarrist 2022 sein viertes Jahrzehnt als Musiker. Seine Taktik scheint also zu funktionieren. „Ich mache Sport, seitdem ich ein Kind war“, erzählt er. „Als ich anfing, mich für die Gitarre zu begeistern, war ich ziemlich jung. Ich entschied, dieses Instrument zu meinem Lebensinhalt zu machen und richtig gut darin zu werden. Irgendwann habe ich bis zu zehn Stunden am Tag Gitarre gespielt und gemerkt, dass ich den ganzen Tag lang auf meinem Hintern sitze.“ Dafür gab es eine einfache Lösung, erzählt Satchel. „Ich habe Sport zu einem festen Bestandteil meines Alltags gemacht. Als ich älter wurde und in meine Zwanziger kam, wurde mir bewusst, dass ich mehr tun muss, um Ergebnisse zu sehen.“

Und wenn Steel Panther unterwegs sind?

Dabei sind Ergebnisse mittlerweile gar nicht mehr das, was Satchel am wichtigsten ist. „Für die meisten Leute ist es am wichtigsten, dass man irgendeine Form von Resultaten sieht. Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Mich motiviert, die Ergebnisse zu fühlen. Ich fühle mich einfach schlechter, wenn ich mich ein paar Tage nicht bewegt habe.“ Das ist natürlich besonders schwierig aufrechtzuerhalten, wenn Steel Panther auf Tournee sind. Aber auch dafür hat der Gitarrist mittlerweile eine Lösung. „Heutzutage findet man überall ein Fitness-Studio, in das man gehen kann. Früher war das anders. Da hatte ich immer ein Springseil mit extra Gewicht dabei. Das wiegt nur ein Kilogramm, aber wenn man es fünf Minuten lang benutzt, fühlt es sich an wie 15. Das ist verrückt.“


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Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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