Scott Stapp über Creed-Reunion

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Im Sommer 2023 gab die Rock-Band Creed zwei gememeinsame Konzerte bekannt, nachdem sie elf Jahre lang getrennt waren. Diesen beiden Terminen im April 2024 folgten zwei US-Tourneen letztes Jahr, die aktuell noch andauern. In einem neuen Interview mit dem US-amerikanischen Radiosender KOMP 92,3 spricht Scott Stapp über die Reunion der seiner Band. „Es gab eine Zeit, in der ich nicht daran geglaubt habe, dass alles funktionieren wird,“ sagt er. „Wir haben, glaube ich, im Jahr 2020 schon begonnen, darüber zu sprechen, als unsere Musik sich auf einmal überall im Internet wiederfand und sich verselbständigt hat. Wir haben entschieden, dass wir irgendetwas tun müssen. Ich wollte jedoch nichts überstürzen. Ich wollte nichts zusammenschustern, ich wollte, dass es authentisch wird. Das Herz von uns allen sollte im Projekt stecken.“

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Der Sänger fährt fort: „Ich glaube nicht, dass eine einzelne Person die Diskussion begonnen hat. Wir haben es auf eine Art alle gefühlt. Wir haben miteinander telefoniert. Danach hat das Management übernommen. Wir alle haben auf eine natürliche Art zueinander gefunden, wie 1994, als wir Creed gegründet haben.“ Stapp erzählt: „Als wir endlich angefangen haben, zu proben, war so viel Liebe und Unterstützung spürbar. Ich glaube die Trennung war für uns alle wichtig und notwendig, damit wir uns als Individuen weiterentwickeln können.“

Frische Fans für Creed

Auf die Frage, wie es sich anfühlt, eine neue Generation Creed-Fans zu erleben, antwortet Scott: „Ich glaube das ist eine der dankbarsten Erfahrungen, die man als Musiker machen kann. Eine ganze Gruppe Menschen zu sehen, die noch nie eine Creed-Show besucht haben, ist verrückt. Teilweise waren sie noch nicht einmal geboren, als wir uns getrennt hatten.“ Dabei sorgt genau dieser Teil der Fans für den neuen Aufschwung: „Ich glaube mehr als 80 Prozent der Tickets, die wir letztes Jahr verkauft haben, ging an Leute, die zwischen 18 und 35 Jahre alt sind. Alles, was ich sagen kann, ist dass ich aus ganzem Herzen dankbar bin. Ich weiß, wie selten so etwas ist.“


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