Sepultura: Darum war Jairo Guedz nicht Teil der Neuaufnahmen

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Sepultura: Unvollständige Reunion

„Möglicherweise wegen meiner Band, The Troops Of Doom (benannt nach einem Song auf MORBID VISIONS – Anm.d.A.), wollten sie die Sachen nicht vermischen und damals etwas mit mir machen“, sagte Guedz im Interview mit Metal Remains. „Ich bin mir nicht sicher. […] Der Markt wollte das. Die Leute wollen das sehen. Aber vielleicht ist das nicht gut für das Geschäft. Denn man muss dafür bezahlen, dass ich ins Studio gehe […] oder dass ich nach Phoenix reise und mit den Jungs aufnehme. Es kann also teuer werden. Vielleicht wollen sie etwas mehr mit einem geringen Budget machen und sehen, was passiert. Und ich denke, es war sehr gut, denn jetzt haben sie gerade auch SCHIZOPHRENIA (ebenfalls Neuaufnahme – Anm.d.A.) herausgebracht. Das klingt für mich besser als die vorherigen. […] Ich mag es.“

Zudem kommentierte der Gitarrist die geplante Auflösung der Band; Sepultura begeben sich 2024 auf Abschiedstournee. Danach soll Schluss sein. Eigentlich war ich sehr traurig darüber. […] Aber ich verstehe Andreas (Kisser, Gitarrist – Anm.d.A.). Ich denke, es ist eigentlich eher eine Entscheidung von Andreas selbst, weil er erschöpft von alldem ist“, so der Musiker weiter. „Er hat seine Frau und seine Mutter verloren und er arbeitet viel. Ich kann das nachvollziehen. Er möchte mehr Zeit mit seinen Kindern und seiner neuen Freundin verbringen und nicht die ganze Zeit unterwegs sein. […] Wir werden eine der größten Bands der Welt verlieren, und ich bin ein großer Fan der letzten beiden Alben – QUADRA (2020 – Anm.d.A.) ist für mich ein großartiges Album.

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Ich habe mich mit Andreas und Paulo (Xisto Pinto Jr., Bassist – Anm.d.A.) im April beim Summer Breeze (Festival in São Paulo, Brasilien – Anm.d.A.), unterhalten. Ich sehe, dass sie diese Art von Urlaub brauchen. Man sieht, dass sie alle sehr erschöpft sind – als Männer und als Familienväter. […] Wir haben darüber gesprochen. Vielleicht machen wir am Ende dieser Tour eine große Party; ich, Max (ehemaliger Sänger und Gitarrist – Anm.d.A.), Igor (ehemaliger Schlagzeuger – Anm.d.A.) und die Jungs der aktuellen Besetzung. Es ist möglich, dass es beim letzten Auftritt passiert.“

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Sepultura: Kisser hätte gerne finale Show mit Max & Igor

Der britische Metal Hammer hat Sepultura-Gitarrist Andreas Kisser auf die Möglichkeit eines finalen Konzerts mit den einstigen Band-Mitgliedern Max und Igor Cavalera im Rahmen der Abschiedstournee der Brasilianer angesprochen. In seiner Antwort lässt der 55-Jährige hierzu eine positive Tendenz durchscheinen, wenngleich hierfür eine Voraussetzung erfüllt sein müsse. "Ich werde nicht abstreiten, dass es großartig wäre, eine letzte Show mit ihrer Beteiligung zu haben", gesteht Andreas Kisser. "Aber es muss toll sein. Es müssen Leute dabei sein, die dabei sind, um zu feiern und nicht um zu versuchen darüber zu diskutieren, wer in der Vergangenheit richtige oder falsche Entscheidungen getroffen hat.…
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