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Skid Row: 20 Jahre SLAVE TO THE GRIND

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Das Erstlingswerk SKID ROW war ein Senkrechtstart, doch anstatt zurückzuschauen, starteten Skid Row den Angriff nach vorne. „ Mit ‘18 And Life’ und ‘I Remember You’ hatten wir zwei Riesenhits, aber wir wollten nicht als reine Balladen-Band abgestempelt werden“, so Sänger Sebastian Bach. „Deshalb wollten wir ein Arschtritt-Album abliefern, was wir dann auch geschafft haben. Auf SLAVE TO THE GRIND sind dazu auch noch großartige Balladen. ‘In A Darkened Room’ ist ein wunderschöner Song, und ‘Quicksand Jesusʼ finde ich auch sehr cool. Ich war zu der Zeit 21, 22 Jahre alt, also etwas älter als beim ersten Skid Row-Album, auf dem ich gerade erst 19 war. So gesehen, geriet SLAVE TO THE GRIND auch vom musikalischen Standpunkt aus reifer.“

Und das in musikalischer wie lyrischer Hinsicht: Hatte schon ’18 And Life’ mit seiner Thematik über Waffenmissbrauch und Jugendstrafrecht die üblichen Pfade der Beziehungs-Balladen verlassen, gingen Skid Row auf besagten ruhigeren Stücken noch ein Stück weiter. Religionskritik (‘Quicksand Jesus’), Kindesmissbrauch (‘In A Darkened Room’) oder Heroinabhängigkeit (‘Wasted Time’) gehörten sicherlich nicht zu den gängigen Topoi einer gut aussehenden Hard Rock-Band am Ende der Achtziger-Ära.

Für Sebastian war ein Song eine ganz besondere Herausforderung. „Bei ‘Wasted Timeʼ habe ich mich beim Einsingen schwer getan: Ich hatte daran zu knacken und habe meine Stimme so weit überreizt, dass ich eine Woche lang Gesangspause machen und es später in L.A. noch einmal einsingen musste. Dieser Song war für mich die härteste Nuss, daran habe ich lange gesessen.“ Das Ergebnis der harten Arbeit hat sich gelohnt. Denn auch dieser emotionale Über-Song zeigt eindrucksvoll, inwieweit die vereinten kompositorischen Kräfte der Hauptakteure Bolan und Sabo in Kombination mit Bachs Beteiligung bis heute unerreichbar bleiben. „Wenn ich damals gewusst hätte, wie viel Geld ich hätte machen können, wenn mein Name mit unter den Songs gestanden hätte“, sagt Sebastian heute etwas reumütig.

Alle weiteren Hintergründe zum Album lest ihr im ausführlichen Interview in unserer Oktober-Ausgbe.

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