Toggle menu

Metal Hammer

Search

Slipknot sprechen über Rick Rubin – vor allem Corey Taylor ist sauer und enttäuscht

von
teilen
mailen
teilen

In einem kürzlich veröffentlichten Interview wurden verschiedene Slipknot-Musiker unter anderem zu ihrer Meinung nach dem VOL. 3 Produzenten Rick Rubin gefragt.

Percussionist Shawn Crahan rechnet es dem Produzenten direkt an, die Freundschaft und Kommunikation in der Band wieder hergestellt zu haben. “Ich habe Freunde gewonnen, wo ich hätte Feinde bekommen können.”

In ein ähnliches Horn stößt auch Gitarrist Jim Root. Rubin habe gut zugehört, sei auf jeden Musiker eingegangen und habe sich um die Angst-Attacken von Jim gekümmert. „Manche in der Band sagen, er sei kaum dagewesen. Er nimmt viele Projekte an, macht aber auch sehr wertvolle Dinge. Er hört sich an, was du erarbeitet hast und lässt dich neu machen, was besser geht.“

Genau diese Arbeitsweise hat Slipknot-Sänger Corey Taylor aber gar nicht gefallen: „Ich habe keine Ahnung wie es ist, mit Rick Rubin zu arbeiten. Ich habe ihn nur vier Mal gesehen. Er ist ein netter Kerl und tut viel Gutes. Für mich aber nicht.“

Entsprechend unzufrieden ist Corey auch mit den Gesangsaufnahmen. Er sei kaum gefragt worden und schlussendlich sei die Entscheidung für Rick Rubin anscheinend nicht die Beste gewesen: „Uns wurde verdammt viel Geld berechnet. Für mich bedeutet ein Album zu produzieren aber auch, dass man verdammt noch mal da ist. Mir doch egal, wer du bist!“

Rick Rubins aktuelle Arbeit ist DEATH MAGNETIC von Metallica. Doch auch hier ist nicht alles in Ordnung – der Sound sei künstlich laut gemixt worden, was die Qualität deutlich verschlechtere. Ob das vielleicht auch daran liegen könnte, dass Rick Rubin generell nicht ständig im Studio ist, ist bisher nicht bekannt.

Weitere aktuelle Slipknot-Artikel:
+ Korn-Sänger Jonathan Davis und Slipknot-Gitarrist Jim Root covern HipHop-Song
+ Slipknot in Anzug und Masken bei den MTV-Awards
+ AC/DC Single ‘Rock N’ Roll Train’ an der Spitze – Backkatalog noch vor Slipknot

teilen
mailen
teilen
Slipknot: Jay Weinberg rafft Rauswurf immer noch nicht

Der einstige Slipknot-Schlagwerker Jay Weinberg hat in einem aktuellen Interview mit dem US-amerikanischen Rolling Stone noch einmal über seine Demission bei den Maskenmetallern gesprochen. Sein finales Konzert mit Corey Taylor und Co. zockte der Filius von Bruce Springsteen-Drummer Max Weinberg am 3. November 2023 auf dem Hell & Heaven Festival im mexikanischen Toluca. Kurz danach klingelte das Telefon. Aus dem Nichts "Ich bin am Morgen nach der Heimreise von unserer letzten gemeinsamen Show aufgewacht", beginnt Weinberg seine Rekapitulation der Ereignisse. "Und ich erhielt einen Anruf vom Manager der Band, in dem er darüber informiert hat, dass sie die Entscheidung getroffen…
Weiterlesen
Zur Startseite