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Taake müssen US-Tour wegen Nazi-Vorwürfen canceln

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Die dumme Aktion, mit einem auf der Brust aufgemalten Hakenkreuz aufzutreten, verfolgt die Band noch immer, obwohl das Ganze nun schon elf Jahre her ist und sich Sänger Hoest schon mehrfach dazu geäußert und entschuldigt hatte.

Seitdem bekannt wurde, dass Taake die USA betouren wollen, sehen sich die norwegischen Schwarzmetaller massivem Widerstand gegenüber. Denn die Antifa vergisst nichts und twitterte fleißig an sämtliche Clubs, dass Taake eine Nazi-Band seien.

Kein Supportact mehr

Zuerst wurde das Konzert in New York abgesagt, dann hat sich der geplante Supportact King Dude von der Tournee gelöst. Schließlich brachte sich auch noch ein rappender Zeitgenosse ins Geschehen mit ein.

Der Hip-Hopper Talib Kweli sagte sein eigenes Konzert im Riot Room zu Kansas City ab, weil das Venue auch Taake gebucht hätte und er nicht an selber Stelle wie eine „Nazi-Band“ auftreten wolle…

Komplettabsage

Daraufhin hat der Riot Room das Taake-Konzert gecancelt, und weitere Clubs folgten diesem Beispiel: In Chicago, Boston, Baltimore, Pittsburgh und Denver.

Schließlich beschlossen Taake, dem ganzen Theater ein Ende zu setzen und sagten die komplette Tournee ab. Als Erklärung verfassten sie ein langes Statement und veröffentlichten es auf ihrer Facebook-Seite.

„Wir wollten diese Tour nicht canceln, doch die illegalen Machenschaften der Antifa haben uns dazu gezwungen. Taake waren nie eine Nazi-Band, sind es jetzt nicht und werden auch nie eine Nazi-Band sein!“

https://www.facebook.com/taakeofficial/posts/1723116881088879

Die METAL HAMMER März-Ausgabe 2018: Judas Priest, Arch Enemy, Böhse Onkelz u.v.a.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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