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The Ghost Inside: Frontmann Jonathan Vigil meldet sich zum Jahrestag des Bus-Unfalls zu Wort

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Am 20. November 2015 erlitt die Hardcore-Formation The Ghost Inside in Texas einen schweren Unfall mit ihrem Tourbus. Der Fahrer und der Fahrer eines entgegenkommenden LKW wurden bei dem Crash getötet, die Band teils schwer verletzt. So verlor Schlagzeuger Andrew Tkaczyk in Folge seiner schweren Verletzungen ein Bein, während andere Musiker mit schweren Infektionen und wiederholten Operationen zu kämpfen hatten.

Zum Jahrestag des Unfalls meldete sich jetzt Frontmann Jonathan Vigil auf Instagram zu Wort. In einem langen Eintrag ordnet er die derzeitige Situation der Band ein und erklärt, wie glücklich sich die Musiker schätzen, noch am Leben zu sein. Seht den ganzen Instagram-Post als Embed unten!

Im Text heißt es unter anderem: „Es war ein langes Jahr, in dem wir uns selbst als die Glücklichen sehen mussten, die lebten, während unser Fahrer und der Fahrer des LKW, mit dem wir zusammengestoßen sind, verstorben sind. Das bedeutet, dass es jetzt mehr als ein Jahr her ist, dass wir unsere letzte Show zusammen gespielt haben. Für mich ist das der härteste Teil von allen, mit dem Ganzen umzugehen. Wir haben das zuvor so lange gemacht, dass damit auf die Art aufzuhören, wie wir damit aufgehört haben, einfach nicht stimmen kann. Es fühlt sich an, als wäre ich vom Weg abgekommen. Die Psyche will es sehr, aber die physischen Begrenzungen sind nach wie vor äußerst real”

Dennoch lässt sich der The Ghost Inside-Frontmann die unerschütterlich-positive Sicht auf die Dinge nicht nehmen.

Vor allem ein Treffen der Band im September habe seine Sicht wieder geklärt: „Nach der gemeinsamen Zeit ist meine Zukunft nicht mehr mit Zweifeln gefüllt, sie ist mit Optimismus gefüllt. Anstatt, dass mein Bewusstsein denkt ‘Ich kann nicht’ glaube ich jetzt an ‘Ich denke wir können’. Nach so vielen Monaten wieder zusammen zu sein ist, was mich zu diesem Glauben geführt hat. Ich bin sehr dankbar für diese gemeinsame Zeit. Ich bin dankbar für all diese Jugns. Ich bin dankbar, wieder glauben zu können. Und letztlich bin ich dankbar, immer noch eine Zukunft zu haben.”

Der Eintrag schließt mit “Alive and well” – vermutlich eine Anspielung auf den Titeltrack von DEAR YOUTH in dem es u.a. heißt: „alive and well – we gave our best / alive and well – you know the rest”

It was a year ago today that an accident changed our lives forever. It’s been a whole year that we’ve had to deal with broken bones, amputated limbs, operating tables, hospital beds, psychiatrists and therapy. It’s been a long year that we’ve had to think of ourselves as the fortunate ones who lived, while our driver and the driver of the semi we collided with passed on. That means that it’s now been over a year since we played our last show together. And for me, that’s been the hardest part of coping with it all. I’ve (we’ve) been doing this for so long, that to stop in the way we have doesn’t sit right. I feel like I’ve lost my way. The psyche can want it bad enough but the physical limitations are still very real. I’ve had my ups and my many, many downs throughout this last year. I’ve battled back and forth a lot with the future. When The Ghost Inside started, we we all lived in LA. Now that we’re older, we all live across the entire country. Which means we are able to group chat, but aren’t able to see each other in person whenever we want. After something like this, I just need to be closer with the guys but I couldn’t. And that’s where this comes in. The Ten of us were able to get together in September and celebrate being alive. It was the first time some of us had seen each other since the night before the accident. I can write things down to try explain the feeling of just being together again, but no words could ever capture what that felt like. Nothing I could say would ever rightfully express what that meant to me. As the saying goes „You don’t know what you have till it’s gone.“ Well in this situation, I didn’t know what we had until we were all together again. After that time together my future isn’t filled with doubts, it’s been filled with optimism. Instead of my mind just thinking „I can’t.“ I now believe in „I think we can.“ Being together again so many months after is what lead me to that belief. I’m thankful for that time together. I’m thankful for all those guys. I’m thankful to believe again. And lastly, I’m thankful to still have a future. Alive and well. – Vigil

Ein von The Ghost Inside (@theghostinside) gepostetes Foto am

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