Toggle menu

Metal Hammer

Search

Tom Araya: „Amerika ist eine Nation aus Heulsusen geworden!”

von
teilen
mailen
teilen

Nachdem Tom Araya mit einem Trump-Post über die Social-Media-Kanäle von Slayer kürzlich für einen Shitstorm sorgte, hielt er die Füße verhältnismäßig still. In einem Interview mit dem chilenischen Radio Futuro spricht der Slayer-Frontmann jetzt allerdings Klartext und erklärt, dass er „erstaunt” gewesen sei, wieviele Slayer-Fans er mit dem (witzig gemeinten) Posting verärgert habe.

„Das ist es, was aus Amerika geworden ist. Es ist ein Haufen aus Leuten geworden, die wütend sind, weil sie nicht ihren Willen bekommen haben. Ich habe ein Bild geteilt von dem ich dachte, dass es lustig sei. Sie können noch nichtmal mehr Witze machen. Sie können nicht über sich selbst lachen. Sie können keinen Spaß haben. Und es ist einfach nur erstaunlich, dass es dazu gekommen ist. Wir sind eine Nation aus Heulsusen geworden!”

„Wenn du bei Slayer bist musst du solche Dinge machen – einfach nur um Leute aufzuregen!”

Auch erklärt Araya, dass er durchaus antizipiert habe, dass einigen Leuten die (schlechte) Fotomontage der Band mit Donald Trump nicht gefallen habe: „Ich habe entschieden das Bild zu posten. Und ich WUSSTE, dass einige Leute es nicht mögen würden. Aber du musst das dann trotzdem machen, weißt du, was ich meine? Ich bin bei Slayer. Ich wenn du bei Slayer bist, musst du manchmal solche Dinge machen, einfach nur um Leute aufzuregen!”

Generell habe der Musiker das Bild nur lustig gefunden – er selbst sei kein Trump-Unterstützer: „Ich unterstütze Trump nicht. Ich habe nicht für Trump und nicht für Hillary gestimmt. […] Ich war einfach erstaunt, wie die Leute reagiert haben. Das war eigentlich alles nur Spaß. Und um Leute aufzuregen. Ich hätte nur nicht gedacht, dass ich damit so vielen Slayer-Fans ans Bein pinkeln würde!” 

teilen
mailen
teilen
Springsteen: White House reagiert auf Protest-Song

Der Boss macht aus seiner Meinung zur Trump-Regierung und deren brutalem Vorgehen gegen Migranten in den USA keinen Hehl. Immer wieder trat er bei Kundgebungen auf und machte bei seinen Konzerten Ansagen. Als der unbewaffnete Krankenpfleger Alex Pretti am 24. Januar von ICE ermordet wurde, schrieb er den Protest-Song ‘Streets Of Minneapolis’. "Irrelevante Meinungen" Das Weiße Haus äußerte sich auf Nachfrage des The Hollywood Reporter ausweichend. Regierungssprecherin Abigail Jackson sagte: "Die Trump-Administration ist darauf konzentriert, Demokraten auf lokaler und staatlicher Ebene dazu zu bringen, mit Bundespolizeibeamten zusammenzuarbeiten, kriminelle, illegale Einwanderer aus ihren Gemeinden zu entfernen - nicht irgendwelche Lieder mit…
Weiterlesen
Zur Startseite