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Upon A Burning Body: PR-Gag geht nach hinten los

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Wie weit sollte eine Band gehen, um Aufmerksamkeit zu erregen? Wenn es nach Upon A Burning Body geht ziemlich weit. Mit ihrem aktuellen PR-Stunt hat die Band nun bei einigen Fans und ihrem Label-Boss eine Grenze überschritten.

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Am 1. Juli twitterte Frontmann Danny Leal: „Das selbe zwielichtige Auto fährt seit drei Tagen immer wieder an meinem Haus vorbei“ und „Jetzt hellwach… Ich könnte schwören, dass ich jemanden in meinem Haus gehört habe!“

Diesen beunruhigenden Tweets folgte schließlich dieser Facebook-Post der Band: „Breaking News: Danny Leal (Sänger von Upon A Burning Body) wurde als vermisst gemeldet. Er wurde zuletzt in seiner Heimatstadt San Antonio, Texas, am Montag, dem 30. Juni gesehen.“

Wenige Stunden später postete die Band schließlich die Lyrics zu ihrer neuen Single „Red Razor Wrists“ und plötzlich war klar: das war alles nur ein sehr schlechter Scherz.

Auf der Facebook-Seite von Upon A Burning Body häufen sie nun die Kommentare empörter Fans, von „Ihr Typen habt offiziell all meinen Respekt verloren“ bis „Ihr habt euch von großartig zu Scheiße entwickelt. Ich kann nicht glauben, wie niveaulos ihr seid. Es war nicht lustig. Fuck you. Ihr seid wirklich Abschaum“.

Auch Ash Avildsen, Labelboss von Sumerian Records zeigt sich verständnislos für diese Aktion, die angeblich hinter seinem Rücken durchgeführt wurde. Via Facebook erklärt er:

„Ich bin zu einer Tonne verpasster Anrufe aufgewacht und sah nur diesen ganzen Kram, dass Danny Leal von UABB angeblich entführt wurde. Mein Telefon hat seitdem nicht aufgehört zu klingeln. Als Kind lernen wir die Geschichte vom Hirtenjungen und dem Wolf und sie bleibt uns aus gutem Grund im Gedächtnis. Ich billige diese Art von Publicity Stunt nicht. Das wurde hinter meinem Rücken getan und ich finde es nicht okay. In meinen Augen gibt es keine richtige Zeit, um die Möglichkeit einer echten Entführung, Verletzung, des Mordes einer Person, die einem wichtig ist zu nutzen, um etwas zu promoten, vor allem ein Album. Wenn man sich auf so etwas einlässt, hat man die Orientierung verloren. Wir als Gesellschaft sollten uns mittlerweile über diese Denkweise hinaus entwickelt haben, besonders in der Rock-/Metal-Gemeinde, angesichts all der Tragödien, die in unserer Welt in den vergangenen Jahren passiert sind. Es gibt einige Menschen, die uns eine Entschuldigung schuldig sind.“

Frei nach dem Motto „any publicity is good publicity“ hat diese geschmacklose Aktion wohl funktioniert. Dass Upon A Burning Body neben Aufmerksamkeit jedoch auch Sympathiepunkte gewinnen konnten, ist unwahrscheinlich.

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