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Wacken-Polizei-Bilanz: Todesfall, Schwerverbrannter + 249 Delikte

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Das Wacken Open Air zeichnet sich neben lauter Musik, Matsch und jeder Menge Spaß schon immer auch durch das überaus friedliche Miteinander von gut 75.000 Metalheads aus. Da machte die Metal-Sause auch anno 2013 keine Ausnahme, wie die Polizeidirektion Itzehoe jetzt berichtet.

Lediglich 249 Eigentumsdelikte, davon 54 Taschendiebstähle, 157 Diebstähle aus Zelten, ein Raub und 34 anderweitige Diebstähle wurden bisher zur Anzeige gebracht. Für die Masse an Menschen eine relativ überschaubare Zahl.

Auch auf den Straßen rund um das 1.800-Seelen-Dorf ging es abgesehen von den üblichen Staus ruhig zu. Hier registrierten die Polizisten 143 Verkehrsverstöße, verhängten neuen Ordnungswidrigkeiten und gaben insgesamt 99 Verwarnungen mit auf den Weg.

Drogen sind auf dem weltgrößten Metal-Festival ebenfalls kein Thema. Im Vergleich zur Besucherzahl erscheinen 70 Gramm Haschisch, Marihuana und Amphetamine geradezu nichtig.

Daneben gab es knapp 3.300 Versorgungen im DRK-Zelt, wovon 320 Patienten zur weiteren Behandlung in eine umliegende Klinik gebracht wurden.

Zwei unschöne Nachrichten überschatten das ansonsten durchweg positive Fazit der Polizeidirektion dann aber doch:

Am Freitag, den 02.08.2013 wurde eine ca. 50-jährige polnischer Staatsbürger leblos in seinem Zelt aufgefunden. Die Todesursache ist nicht bekannt, ein Fremdverschulden oder Unfall wird aber ausgeschlossen.

Schwere Brandverletzungen zog sich hingegen ein 22 Jahre alter Kieler zu, als eine Gaskartusche beim Wechseln detonierte, als sich ausströmendes Gas mit einem “in unmittelbarer Nähe” stehenden Grill entzündet haben soll. Der Mann zog sich laut Polizeibericht Verbrennungen im Umfang von 40 Prozent zu und schwebt in Lebensgefahr.

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