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Udo Dirkschneider: „Keine Beziehung mehr“ mit Wolf Hoffmann

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Udo Dirkschneider sollte in einem aktuellen Interview bei LyonRock dazu Stellung nehmen, wie sich sein aktuelles Verhältnis mit Accept-Mastermind Wolf Hoffmann darstellt. Dazu wusste der „German Tank“ klipp und klar zu antworten: „Ich habe keine Beziehung mehr mit Wolf Hoffmann. Nein. Er ist ein toller Gitarrist. Und es läuft ziemlich gut jetzt für ihn mit Accept. Aber er ist das einzig verbliebene Mitglied der klassischen Besetzung — und der Rest ist… Was kann ich da sagen? Es ist anders. Ich will keine schlechten Kommentare abgeben. Er macht sein Ding, ich mache mein Ding. Doch eine Beziehung gibt es nicht mehr.“

Beruht auf Gegenseitigkeit

Seinerseits legte Wolf Hoffmann 2024 im Gespräch bei The Logan Show eine ähnliche Einschätzung dar. Darauf angesprochen, ob der Glatzkopf offen für einen letzten Gig zusammen mit Udo Dirkschneider wäre, entgegnete der 66-Jährige: „Ich glaube nicht, dass mich jemals jemand darum gebeten hat — und er hat es sicher nicht. Also glaube ich nicht, dass das überhaupt ein Thema ist. Er hat ein paar Statements abgegeben, dass er das niemals in Erwägung ziehen würde. Demnach ist es an diesem Punkt kein Thema.“ Auf die Nachfrage, ob das heißt, dass die beiden einstigen Band-Kollegen gar keinen Kontakt hätten, erwiderte Hoffmann: „Das kann man so sagen. Wir verbringen keine Zeit miteinander. Wir verbringen zum Beispiel nicht Weihnachten miteinander. Das kann man sagen.“

Dirkschneider tourt derzeit noch mit dem klassischen Accept-Album BALLS TO THE WALL (1983) im Gepäck durch die Lande. Im Interview bei TV War sollte der 73-Jährige im April 2025 darüber Auskunft geben, ob er sich vorstellen kann, das auch mit METAL HEART (1985) zu machen. Bei dieser Gelegenheit gab der Sänger zu, dass er vor ein paar Jahren vorschnell hatte verlauten lassen, keine Accept-Lieder mehr live zu spielen. „Ein paar Leute haben schon gesagt: ‚In fünf Jahren kannst du das mit dem 45. Jubiläum von METAL HEART machen.‘ Ich weiß nicht.

Im Moment sind wir sehr beschäftigt mit der ,Balls To The Wall‘-Tour, welche bis Sommer nächstes Jahr geht. Und dazwischen müssen wir am neuen U.D.O.-Album arbeiten. Und nach dem nächsten Sommer wollen wir eine kleine Pause einlegen. Weiterhin weiß ich nicht, wann das U.D.O.-Album erscheinen wird — vielleicht Ende 2026 oder Anfang 2027. Und dann geht es wieder auf Tour. Womöglich machen wir was mit METAL HEART. Wir werden sehen. Aber ich sage stets: Sag niemals nie.

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Es war das Gleiche, als wir die drei Jahre andauernde Tour mit Dirkschneider gemacht haben, wobei wir nur Accept-Lieder gespielt hatten. Ich denke, ich habe ein bisschen zu schnell gesagt: ‚Nein, ich habe genug davon, Accept-Stücke zu spielen. Ich habe genug eigene Lieder.‘ Vor langer Zeit hatte ich eine Unterhaltung mit Ronnie James Dio. Er sagte zu mir: ‚Udo, es ergibt keinen Sinn, neue Alben zu machen. Wir spielen immer dasselbe Zeug, das die Leute hören wollen.‘ Aber wir unterhalten die Menschen. Also geben wir ihnen, was sie wollen.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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