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Wacken vs. eBay: Rechtsstreit und Wucherpreise für Tickets

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[Update:] Das Wacken Open Air 2015 war nach nur 12 Stunden komplett ausverkauft: Alle 75.000 Tickets wurden verkauft!

Doch nicht jeder der Ticketkäufer scheint wirklich Interesse daran gehabt zu haben, das Festival im nächsten Jahr zu besuchen. Denn bereits kurz nach der „Sold out“-Meldung kursieren Tickets für das Wacken Open Air 2015 im Internet – meist zu Wucherpreisen!

Eine schnelle eBay-Suche lässt Fans auf der Suche nach Tickets verzweifeln: Karten werden dort im Schnitt für schlappe 300 Euro angeboten!

In den vergangenen Jahren sollte die Ticket-Personalisierung derlei Wucherpreisen einen Riegel vorschieben oder sie zumindest eindämmen. Der Rechtsstreit mit eBay (siehe unten) scheint aktuell also professionellen Tickethändlern und dem Schwarzmarkt zu dienen.

Das trübt die Freude auf das Wacken Open Air 2015, bei dem schon jetzt Bands wie Savatage, Sabaton, Powerwolf und In Flames angekündigt wurden.

[Originalmeldung vom 04.08.2014:] Wer in den vergangenen zwei Jahren ein Ticket für das Wacken Open Air gekauft hat, musste dieses personalisieren lassen. Das sollte dem Schwarzmarkt und somit überteuerten Preisen einen Riegel vorschieben. Was in der Theorie gut klingt, erweist sich nun aber als nicht mehr umsetzbar. Auf wacken.com wird erklärt:

„Liebe Metalheads,

in den vergangenen zwei Jahren gab es auf dem W:O:A personalisierte Tickets. Wir haben hier eine Vorreiterrolle eingenommen, um für euch den Schwarzmarkt einzudämmen. An oberster Stelle stand dabei immer, dass ihr, die Fans, die Tickets zum Originalpreis kaufen könnt, ohne dass sich organisierte Schwarzmarktbanden an euch bereichern. Dabei sollten der Kauf der Tickets und die Abwicklung generell nicht komplizierter werden.

Leider ist dieser Kampf in juristischer und organisatorischer Hinsicht sehr schwer. So ist es für eine solche Personalisierung zwingend notwendig, dass Verkaufsplattformen keine Tickets anbieten dürfen. Dazu muss die Rechtsprechung anerkennen, dass personalisierte Tickets nicht „verkehrsfähig“ sind, also keine Ware sind, mit der gehandelt werden darf. Was nur logisch wäre, denn die Tickets dürfen ja nicht verkauft werden.


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