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Wolfgang Van Halen über David Lee Roths Vorwürfe

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Manche Menschen sind einfach zum Streiten aufgeleget – so auch der ehemaligen Van Halen-Frontmann David Lee Roth. Zuerst schoss er gegen Sammy Hagar, dann gegen Wolfgang Van Halen. Der Sohn seines einstigen Weggefährten stieg im zarten Alter von 15 bei Van Halen ein und sei ein unhöfliches, „ungeschicktes Kind“, das zudem um Aufmerksamkeit buhle.

Eigene Wahrheit

Wolfgang Van Halen wurde nun im Podcast WTF With Marc Maron gefragt, wie das Verhältnis zu Roth derzeit ist und ob die beiden miteinander klarkämen. Seine Antwort ist unmissverständlich: „Zumindest nicht in letzter Zeit. Ich dachte, wir hätten ein gutes Verhältnis. Aber er hat tatsächlich ein paar YouTube-Videos über mich gemacht, in denen es darum geht, wie sehr er mich nicht mag.“

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Auf die Frage, was Roths Rechtfertigung für die Äußerungen in den Videos sei, sagte Wolfgang: „Er hat im Grunde nur eine Menge Dinge gesagt, die aus seiner Sicht wahr sind, schätze ich. Es macht auch keinen Unterschied, ob es wahr ist oder nicht. Denn die Leute, die es hören, werden es glauben und es trotzdem nutzen, um mich zu hassen.“ Er selbst lässt sich davon jedoch wohl nicht beirren und fügt hinzu: „Man musst einfach weitermachen.“

Schwierige Zeiten

Obendrein denkt der junge Van Halen, eines von Roths Problemen sei, dass sein Vater nicht mehr da ist. So hätten Eddie und der Sänger ebenfalls immer wieder eine schwierge Beziehung gehabt. „Im Lauf ihrer Geschichte, auf jeden Fall! Ich weiß nicht, was es mit Achtziger Jahre-Bands auf sich hat. Es gibt verdammt noch mal immer etwas.“  Für sein eigenes Schaffen habe er seine Lehren daraus gezogen, wie Wolfgang verrät. „Ich möchte einfach nicht, dass so etwas mit meiner Band passiert. Bei uns ist es also eher so: ‘Warum können wir nicht eine gute Zeit haben und einfach Musik machen?’ Ist das so verdammt schwierig?“

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Auch wurde Wolfgang gefragt, warum es seiner Meinung nach so viele Spekulationen über die Stimmung innerhalb von Van Halen gegeben hat: „Ich denke, das wirklich Schwierige an Van Halen ist, dass mein Vater und mein Onkel nie darüber gesprochen haben. Sie haben einfach weitergemacht. Ich denke, das ließ Spielraum für Interpretationen. Oder man hörte nur eine Seite öffentlich darüber sprechen, ohne die Wahrheit ans Licht zu bringen. Und das ist das Einzige, woran die Leute am Ende glauben, obwohl das nicht unbedingt der Fall ist.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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