Toggle menu

Metal Hammer

Search

Wolfmother + The Black Angels live

von
teilen
mailen
teilen

Schlitterpartie mit Happy-End: Wer es an diesem Abend über die vereisten Gehwege Hamburgs bis in die Große Freiheit geschafft hat, wird mit einem fulminanten Rock-Konzert belohnt.

Schon seit Wochen ist Wolfmothers Europa-Tour-Finale ausverkauft, was dazu führt, dass in unmittelbarer Hallennähe semiprofessionelle Kartenverticker bis zu 70 Euro für einen Eintrittsschein verlangen – eine Dreistigkeit sondergleichen.

Einmal drin, muss man erstmal die texanischen The Black Angels über sich ergehen lassen, die mit obskurem Stoner-Doom-Rock verstören. Wirklich schlecht sind sie nicht, aber wahrlich auch keine Partyband für grenzenlose Kollektivekstase.

Die gibt es erst, als Wolfmother die Bühne betreten und mit „Dimension“ schon beim ersten Song Vollgas geben. Mit perfekt abgestimmtem Sound keulen sich Andrew Stockdale und seine neuen Kompagnons durch ihre zwei Alben und begeistern die Menge mit großartigen Rock-Nummern wie „Woman“, „Colossal“ oder „Apple Tree“.

Natürlich huldigen sie auch einigen ihrer musikalischen Idole: Mit „Dear Prudence“ und „Lady Madonna“ geben sie zwei Beatles-Stücke zum Besten, im Mittelteil ihres epischen Krachers „White Unicorn“ entfaltet sich plötzlich das Doors-Cover „Riders On The Storm“ in bombastischer Schönheit. Als Zugabe covern Stockdale und Co. noch hervorragend Kate Bushs „Wuthering Heights“. Mit den Bandhymnen „Vagabond“ und „Joker & The Thief“ beenden Wolfmother schließlich fulminant den Abend und haben summa summarum fast 130 Minuten gespielt – und jede davon war großartig.

 

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Sonata Arctica: 25 Jahre SILENCE

SILENCE ist kein lautes Statement, sondern ein Album, das eher tastend voranschreitet. Sonata Arctica wollten sich vom Debüt lösen, ohne gleich ein neues Manifest zu formulieren. Das Cover - eine geteilte Landschaft mit einem einsamen Satz Fußspuren - wirkt wie ein Versuch, Naturverbundenheit und Band-Identität sichtbar zu machen, ohne sich in Symbolik zu verlieren. Sänger Tony Kakko betonte selbst, dass die Idee weniger tiefgründig ist, als sie aussieht. Es ist ein Bild, das Stimmung erzeugt, nicht mehr und nicht weniger. Der Titel: pragmatisch und passend Der Name SILENCE war keine große Vision, sondern eine spontane Eingebung von Kakkos damaliger Freundin.…
Weiterlesen
Zur Startseite