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Yamaha warnt davor sich selbst in Equipment-Cases zu verstauen

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Flightcases sind für Musiker von unschätzbarem Wert und helfen dabei Equipment so unbeschadet wie nur möglich am gewünschten Konzertort ankommen zu lassen. Was bei Instrumenten und Equipment funktioniert, kann man selbst doch sicher auch für den Transport oder besser gesagt für die Flucht nutzen, dachte sich der ehemalige Nissan-Manager Carlos Ghosn.

Um den Behörden zu entkommen, die ihm finanzielles Fehlverhalten vorwarfen, versteckte er sich selbst in einem Instrumentenkoffer und unternahm eine lange Reise, die eine Zugfahrt und zwei Flüge über internationale Grenzen beinhaltete. Zuvor hatte Ghosn eine private Band für eine Silvesterparty in seinem Haus gebucht. Er sprang anschließend, als die Band zusammenpackte, in ein speziell für die Flucht modifiziertes Flightcase.

Eine private Sicherheitsfirma brachte die „Fracht“ dann mit dem Zug von Tokio nach Osaka, wo sie in ein Flugzeug nach Istanbul (Türkei) und anschließend nach Beirut (Libanon) gebracht wurde. In den Sozialen Medien wurde, nachdem diese Nachricht bekannte wurde, der Hashtag #CarlosGhosnChallenge ins Leben gerufen, mit dem nun viele Leute Fotos und Videos von sich selbst posten und versuchen, in verschiedene Koffer für Musikinstrumente zu passen.

Der weltweite Instrumenten- und Zubehörhersteller Yamaha, der in Japan ansässig ist, hat in der vergangenen Woche dann einen ungewollt witzigen Tweet über den Vorfall verfasst:

Übersetzt liest sich dort in etwa: Wir werden den Grund nicht erwähnen, aber es gab viele Tweets über das Klettern in große Musikinstrumentenkoffer. Eine Warnung nach einem unglücklichen Unfall wäre zu spät, deshalb bitten wir alle, es nicht zu versuchen.“

 

 

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