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Zwischen Mittelalter und Irrenanstalt

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Da sich In Extremo auf dem Album wieder mal etwas gewandelt haben, darf man auf die Reaktion der Fans gespannt sein. Und bisher ist diese einheitlich positiv, wie sich Dr. Pymonte erinnert. „Die Statements im Gästebuch sind sehr gut. Und auch was wir sonst so mitbekommen, ist großartig!“ Das schlägt sich auch in den Verkaufszahlen nieder, die den sensationellen Einstieg auf Platz 1 in den Albumcharts ermöglichten.

Deutlicher als bisher regieren die metallischen Gitarren das neue Album – und das ist auch genau so gewollt. „Wir haben bewusst die elektronischen Einflüsse weggelassen, um der Scheibe mit den Gitarren einen erdigen Touch zu geben.“ Dass dies nicht ohne Auseinandersetzungen innerhalb der Band vonstatten ging, muss Pymonte allerdings bestätigen. „ Auseinandersetzungen sind immer vorhanden, aber sonst wären wir jetzt auch nicht da, wo wir stehen. Es ist uns wichtig, dass jeder sein Herzblut gibt und die Band so nach vorne bringt.“

Die Dudelsäcke haben aber natürlich trotz der heftigen Riffs noch immer ihre Daseinsberechtigung, sollen diese sogar besser einbetten und damit mehr Effektivität erreichen. „Es wäre gar nicht möglich, die Dudelsäcke wirklich herunterzufahren, denn unsere drei Dudelsackspieler sollen auf der Bühne ja nicht nur mit dem Kopf wackeln,“ erklärt Dr. Pymonte augenzwinkernd.

Die Wandelbarkeit, die zwischen ihren Alben zum Ausdruck kommt, zeichnet In Extremo aber auch in ihren Videos aus. Das vor kurzem erschienene ‘Frei zu Sein’ spielt zum Beispiel komplett im Irrenhaus – was eigentlich ungewöhnlich für In Extremo ist. „Wir haben das Video mit der Regisseurin Sharon Berkal entwickelt. Es lag nahe, frei zu sein und nicht wieder auf das Ritterding zu kommen. Es ist daher auch eine Herleitung vom Text.“

Doch aller Neuerungen und Freiheiten zum Trotz, werden In Extremo natürlich auch 2008 ihren Ruf als Live-Macht weiter verteidigen. Der Tour-Plan ist schon dicht gepackt. „Bis Weihnachten sind wir schon verplant. Im Sommer zuerst die Burgen- und Festival-Tourneen, dann das Ausland. Im Herbst folgt dann über drei Wochen eine ausgedehnte Deutschland-Tour, bei der wir auch das neue Bühnenbild auffahren werden. Viel mehr sei dazu aber noch nicht verraten.“

Was danach dann passiert? Das weiß auch Dr. Pymonte noch nicht. „Vielleicht wird der Nachfolger von SÄNGERKRIEG ja spontan im Tour-Bus geschrieben.“

Warten wir es ab…

Bilder von In Extremo findet ihr in der Bildergalerie, das Video zu ‘Vollmond’ weiter unten.

‘Vollmond’

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