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Verschwendet der Staat Steuergelder durch Metal-Förderung?

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Drone
Drone

Metal wird in den Massenmedien immer dann abgefeiert, wenn es schräge Bilder vom Wacken Open Air dazu gibt. Im Rest des Jahres sind Metaller schmutzige Kinder, mit denen man nicht spielt – und die gefälligst keine Fördergelder vom Staat bekommen sollen.

Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht jedes Jahr ein „Schwarzbuch“, in welchem Steuersünden und Geldverschwendungen des Staates aufgedeckt werden. In der neuen Ausgabe von 2011 wird darin die „Initiative Musik“ erwähnt. Im Absatz „Absurditäten der Steuermittelvernichtung“ wird konkret auf der Förderung der Metal-Band Drone herumgeritten.

Der Bund der Steuerzahler zweifelt an, dass es sich um sinnvolle Kulturförderung handelt, einer Thrash Metal-Band wie Drone die Möglichkeit zu geben, in China aufzutreten. „Thrashmetall-Förderung (sic!) fällt nicht in die Zuständigkeit des Steuerzahlers“, heißt es im Schwarzbuch 2011.

Die „Initiative Musik“ reagiert: Der Bund der Steuerzahler verzerrt das Bild des China-Ausflugs von Drone, stellt Klischees aus dem Metal-Feindbild in den Vordergrund. „Metal-Musik ist ein wirtschaftlich bedeutender Sektor im deutschen Musik-Export“, stellt die Initiative klar.

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Michael Wiesner, wiesner.org
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The Amity Affliction haben 646.000 AUD Schulden

Bei The Amity Affliction brennt die Hütte. Zuletzt hatten sich der im Februar 2025 geschasste Sänger/Bassist Ahren Stringer und Frontmann Joel Birch zusammen mit dem Rest der Band in einem Rechtsstreit um den Band-Namen als Marke verzettelt. Doch damit nicht genug: Wie das Blunt-Magazin berichtet, trägt die Metalcore-Institution einen großen Schuldenberg mit sich herum, den sie abtragen muss. Konkret sind es 646.000 Australische Dollar (rund 390.000 Euro). Verzwickte Lage So belegen offenbar unternehmerische Dokumente von The Amity Affliction, dass sich die Gruppe vergangenes Jahr im Stillen einem formellen Restrukturierungsprozess verpflichtet hat, um das Minus wieder wettzumachen. Hierfür müssen Ahren Stringer…
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