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Metal-Band verschreckt Weihnachtsmarkt-Besucher

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Manchmal darf man sich schon wundern, auf welche Art und Weise Rock und Metal immer noch für einen „Skandal“ gut sind. Den gab es, glaubt man einem Artikel in der Frankenpost, auf dem Weihnachtsmarkt in der oberfränkischen Stadt Marktredwitz, als dort die Metalband Melodramatic Fools auftrat.

So sollen ältere Leute den Kopf geschüttelt haben – nicht aus Zustimmung, sondern aus Entsetzten -, um dann den Markt zu verlassen. Ein Vater gab auf Facebook an, den Streichelzoo-Besuch mit seinem Sohn beendet zu haben, weil sich das Kind ängstigte, während Pfarrer Stefan Langer die Störung der besinnlichen Adventszeit kritisierte.

Außerdem sollen sich noch Tage später Menschen bei Schwester Irene, der Leiterin der lokalen Kindertagesstätte Sankt Josef, über den „Krach“ beschwert haben, den der einstündige Melodramatic Fools-Auftritt verursacht haben soll.

Die Melodramatic Fools selbst waren lediglich irritiert, als sie von den Veranstaltern angefragt wurden, ob sie auf dem Weihnachtsmarkt spielen würden. „Etwas gewundert hat es uns schon“, so Gitarrist Maximillian Hager gegenüber der Frankenpost.

„Ich habe noch nachgefragt, ob wir vielleicht unplugged spielen sollten. Aber uns wurde gesagt, dass wir ruhig loslegen können“, so Unruhestifter Hager weiter, der zur Sicherheit noch klarstellte, dass er und seine Band „keine schlimmen Menschen“ seien.

Betrachtet man die Facebook-Seite der Melodramatic Fools, kann man zumindest auch eine ganze Reihe wohlwollende Reaktionen auf den Auftritt lesen. Es scheint also doch noch nicht alles verloren in Marktredwitz.

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